Die Zahl

Oder: Ab wie vielen Männern bin ich denn jetzt endlich eine Schlampe?

Mein letzter Beitrag hat mich enorme Überwindung gekostet und er war ein Outing der besonderen Art. Entgegen aller meiner Bedenken jedoch habe ich eine Welle an Rückmeldung bekommen (Kommentare, Twitter, Dms und Mails), die mir ausschließlich eines gezeigt haben: Das Thema ist so präsent wie ich befürchtet hatte und mein Beitrag dazu war die richtige Entscheidung. Ich danke euch an dieser Stelle für die Rückendeckung. Zudem habe ich euch zum ersten Mal gebeten, diesen Beitrag wirklich in die Welt hinauszutragen und ihr habt das tatsächlich getan. Fühlt sich sehr krass an – die Stimme, die ihr mir gebt. Ich danke euch dafür.

Heute möchte ich es mit einer ähnlichen Bitte versuchen. Und zwar wünsche ich mir Meinungen. Einzelne Wörter, Sätze, ganze Kommentare, hier oder bei Twitter oder wieder anonym per Mail – wie es euch lieber ist. Aber es ist ein Thema, das mich seit langem wieder beschäftigt und ich bin erneut sicher, dass das nicht nur für mich gilt.

Aber – auch hier, wie immer – von vorn:


Wie ich auf das Thema komme: Die Vorgeschichte

Ich hatte mit Luzifer gestern ein längeres Gespräch über Gedanken. Konkreter: geheimen Gedanke. Noch konkreter:

Meine geheimen Gedanken.

Von meiner Secret List hatte ich euch bereits erzählt. Turned out… die war nur der erste Teil. Ich bin nicht einmal ansatzweise fertig mit dieser doch sehr abgefahrenen Liste und schon kommen neue Punkte hinzu.

„Es ist“, sagte ich zu Luzifer und zögerte, „als würdest du mir etwas geben. Und statt zufrieden zu sein, will ich plötzlich um ein Vielfaches mehr. Als würdest du mir einen Gedanken zuflüstern und statt mit diesem Gedanken zu spielen, fallen mir dazu zehn weitere ein.“

In seiner Stimme hörte ich sein wunderbares, teuflisches Grinsen, als er sagte: „Ja, meine kleine Schlampe, stell dir vor: so muss das sein. Das ist nur ein weiteres Zeichen dafür, wie sehr du dich bisher immer zurückgehalten hast. Wie sehr du dieses kleine, verfickte, nymphomane, wunderbare Fickstück in dir in Ketten gelegt hast…“.

Er schickte mir über Joy einen Link, machte mich darauf aufmerksam und ich warf einen Blick rein. Es war ein Link zu einem Porno: zwei Frauen, die eine dritte dominierten und bespielten. In einem SM-Studio. Ein nettes, anregendes Filmchen. Ich gab ihm deutlich zu verstehen, dass ich Gefallen daran fand. Zögerte dann aber und… ließ ihn kurz warten, um etwas zu suchen. Als ich fündig wurde, schickte ich ihm einen Link zurück und lauschte aufmerksam wie er reagieren würde.

Ich hörte durch den Hörer, dass er sich durchklickte, um einen Eindruck zu bekommen. Es ging nicht darum, dass wir uns gegenseitig mit Pornos geil machen wollten, sondern vielmehr darum, dass der Teufel jede Gelegenheit nutzte, um herauszufinden, was ich mochte und wo meine Vorlieben lagen.

Besagter Porno war übrigens eine herrlich geile Public Disgrace Szene. Mich kickt das total, wie ich zugeben muss. Eine Frau, zwanzig oder mehr Männer um sie herum. Einige, die nur anwesend sind oder kommentieren, die Location eine gewöhnliche Bar, umfunktioniert nach Ladenschluss. Ein Mann, der den Ton angibt, sie fesselt, anspuckt, fickt, demütigt, ein paar andere, die sich mehr oder weniger intensiv einmischen… fuck.

Luzifer und ich kamen in ein sehr… anregendes Gespräch, das sich schnell verselbstständigte. Wichtig für diesen Beitrag ist ein Satz, der schließlich fiel:

„Irgendwann werde ich dir das schenken.“


Gedanken über Gangbangs, Public Disgrace und „Die Zahl“

Hm.

Okay, zugegeben das Thema beschäftigt mich. Luzifer hat Erfahrung auf dem Gebiet, hat vor Jahren auch geschäftlich mit diesen Dingen zu tun gehabt – ich weiß, dass seine Worte keine leeren Versprechungen sind. Wenn ich sagen würde, ich will das, würde er es organisieren. Das heißt… nein. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich, dass er es jetzt noch nicht tun würde, auch wenn ich darum betteln würde. Weil er weiß, es wäre einige Schritte übersprungen und weil er ein wahnsinnig gutes Gespür für meine Grenzen hat und mich ausbremst, wenn ich mich übernehme. Aber irgendwann… ja, irgendwann.

Jetzt sehe ich mir seit Jahren diese Pornos an, finde den Gedanken wahnsinnig geil und habe ja auch durchaus Erfahrung damit, vorgeführt und in der Öffentlichkeit gedemütigt zu werden. So riesig ist der Schritt ja eigentlich nicht, möchte man meinen.

Allerdings ist der Sprung von „vorgeführt werden, während unzählige Männer zusehen, aber nur einer anfasst“ zu „vorgeführt werden und jeder fremde Mann, der im Raum ist, darf nicht nur zusehen, nicht nur anfassen, sondern sogar mitmachen. Darf dich demütigen, seinen Schwanz auspacken, ihn dir in die Hand drücken, ins Maul stecken oder – ja, oder darf dich ficken“ eben doch… nun ja, ein Sprung eben.

Jetzt sitze ich hier, schreibe über diese Vorstellung und würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich NICHT jetzt sofort am liebsten Hand anlegen würde. Aber mal im Ernst, es ist eine Vorstellung, eine Fantasie. Ich kenne mich. Ich weiß, dass ich enorm sensibel sein kann.

Ein Indiz dafür, dass ich dafür noch nicht bereit wäre, ist die Tatsache, dass ich zu den Frauen gehöre (Achtung: Outing), die auf ihre Zahl achten. Ja. Die „Zahl“. Die Zahl der Männer, mit denen frau in ihrem Leben geschlafen hat.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin eine Frau, die ihre Sexualität offen und doch recht offensiv auslebt. Die Männer, die ich in meinem Leben geküsst und mit denen ich rumgemacht habe, würde ich ziemlich sicher nicht mehr zusammen bekommen. Und zugegeben, auch die Herren, die schon in anderer Form Spaß mit mir hatten (Hand- und Blowjobs oder eben alles, was weiterging) sind schwierig auf eine Liste zu bekommen – wobei mir das vielleicht mit viel Nachdenken noch gelingen würde (übrigens nicht zuletzt, weil ich immer schon viel Tagebuch geschrieben habe und ja, auch eine Liste habe, die relativ vollständig ist, was Sexualpartner angeht – da bin ich ganz Schreiberling, mit dem Drang, alles auf Papier festzuhalten. Nennen wir es eine sympathisch-freakige Eigenart? 😉 ).

Überreste aus der Jugend?

Es ist sicherlich auch teilweise ein Überbleibsel aus meiner Jugend, dass ich Hemmungen bei dem Gedanken habe, mich wahllos Männern hinzugeben. Kann auch sein, dass es der Überrest eines Denkens ist, dass ich als Teenie hatte. U.a. geschuldet der ungesunden, unnormalen symbiotischen Beziehung, die ich zu meiner Mutter hatte, war ich immer die perfekte Tochter; musste ich sein – da gab es keine Wahl. Da ich kein soziales Umfeld hatte, blieb mir nichts übrig, als mich mit Tagträumen und Büchern zu begnügen. Erst vorgestern habe ich meine alten Tagebücher ausgekramt und las dort Zeilen von einem jungen Mädchen, das fast nichts mit der Frau gemeinsam hat, die nun diese Zeilen hier schreibt. Es waren feste Vorhaben, die ich damals hatte, wie: Ich werde niemals rauchen. Niemals Drogen nehmen. Niemals trinken. Ein gutes Abi machen. Auf die große Liebe warten. Meinen ersten Kuss und alle anderen sexuellen Erfahrungen mit meinem ersten Freund machen. Und und und. Alles in mir war auf Perfektion ausgerichtet. Auf das „brav sein“, das „gut sein“, das „keine Probleme machen“.

Mit 17 hatte ich dann eben doch einen ersten Kuss. Mit 18 meinen ersten Schwanz in der Hand. An einer Zigarette habe ich dann irgendwann auch mal gezogen, auch wenn ich mit dem Rauchen nie wirklich anfing. Mein Abi war allein durch die vielen Fehlzeiten nicht sonderlich gut. Nach dem Abi kam dann auch mal Alkohol ins Spiel, weil man mit 19 eben doch mit den anderen feiern geht und ausbricht. Und ebenfalls mit 19 zog ich das erste Mal an einem Joint. Innerhalb von zwei Jahren hatte ich also im Grunde all die guten Vorsätze über den Haufen geworfen. Lediglich mein erstes Mal hatte ich mit meinem ersten Freund. Und ja, alles davon hat sich gut angefühlt, aber es führte auch dazu, dass ich mich selbst kasteite, denn ich kannte mich so nicht und das Thema „Schuld“ und „schlechtes Gewissen“ waren bis vor einigen Jahren beherrschende Themen in meinem Leben.

Manchmal habe ich den Eindruck, dass dieses „du solltest drauf achten, mit wie vielen Männern du schläfst“ und „gib dich nicht zu vielen hin, das mindert deinen Wert“ ein unbewusstest Grundgefühl ist, dass ich nie zu 100% abgelegt habe. Als wäre es die letzte Möglichkeit, das „brave Mädchen“ in mir noch weiterleben zu lassen.

 

„When I’m good, I’m very good – but when I’m bad, I’m better“

..hat Mae West gesagt und genau das lernte ich mit den Jahren. Jeder Verstoß gegen meine eigenen Regeln, jede neue Erfahrung, jedes „noch böser sein als vorher“ befreite mich innerlich und führte dazu, dass ich mehr zu mir selbst fand. Als ich irgendwann bei Nummer 10 ankam (der Männer, mit denen ich Sex hatte) schluckte ich kurz. Das ungute Gefühl hielt allerdings nicht lange, dann breitete sich ein Lächeln auf meinen Lippen aus und alles, was blieb, war die Erkenntnis: „when I’m bad, I’m better“.

Heute gehöre ich zu den Frauen, die sich nicht selten mit dem Thema Slutshaming konfrontiert sehen – vielleicht nicht, weil ich mit jedem Mann schlafe, der mir zwischen die Beine kommt. Aber ich lege es doch recht gern drauf an. Ich mag mich und meinen Körper. Ich genieße die Aufmerksamkeit von Männern. Ich zeige meinen Körper gern, ich flirte gern und ich lasse mich gern treiben und tue, wonach mir ist. Das führt zu viel Aufmerksamkeit von Männern und sehr viel offen gezeigter Abneigung von Frauen.

Beispielsweise habe ich vor zwei Wochen auf einer Salsaparty mit dem Tänzer Kizomba getanzt (ein afrikanischer Tango, der sehr sinnlich und ja, enorm erotisch sein kann; schaut es euch auf Youtube an). Der Tanz war wunderbar. Es war heiß, wir waren beide verschwitzt, Körper an Körper, ich ließ mich führen, übergab ihm die Kontrolle über meinen Körper, den er wortwörtlich zum Tanzen brachte. Ich hatte die Augen geschlossen und war in einem Zustand des reinen Genusses.
Zurück an der Bar kam ich zu drei Frauen, die mich beobachtet hatte und die mich noch nie leiden konnten. Der Kommentar mit herablassendem Blick: „Na, hast mal wieder Sex auf der Tanzfläche gehabt?“
Meine Antwort: „Klar – ich hab überall Sex, wo ich kann. Ohne Sex ist das Leben so viel langweiliger. Aber wem sag ich das?“

Ich weiß, dass Menschen, die mich nicht kennen, häufig für eine klassische „Schlampe“ halten. Was okay ist. Ich fühle mich gut dabei und tue niemandem weh.

 

Was mich irritiert, ist: Weshalb mache ich mir dann überhaupt noch Gedanken über dieses Thema? 

Grundlegend also – um wieder zum Thema zu kommen – bin ich natürlich der Meinung, dass Frauen genau so das Recht darauf haben, sich auszuleben wie Männer. Und natürlich halte ich es für absolut dumm, Frauen dafür zu verurteilen, während Männer dafür gefeiert werden. Ich habe zwei Frauen in meinem näheren Umfeld, von denen ich weiß, dass sie geradezu wöchentlich neue Männer und regelmäßige ONS haben – wir reden super angeregt darüber, detailliert und ich finde jede einzelne Story interessant und beide wissen, ich höre ohne jegliches Vorurteil zu, bestärke eher noch. Ich meine das so, ich kann nicht heucheln und lügen – konnte ich noch nie. Bei mir selbst sieht die Sache aber anders aus. Es gibt diese Stimme in meinem Kopf, die sagt (Feministen bitte weghören), dass es eben DOCH einen Unterschied macht, ob Männer oder Frauen sich derart ausleben: denn für den Mann ist es – tendenziell – eine Herausforderung, für die Frau – tendenziell – eine Entscheidung. Ich bin in einigen Dingen nicht die Vorzeige-Emanze, ich kann sehr „primitiv“ sein, auf Männlichkeit und Führung reagieren, auf „ich strahle die größte Sicherheit und Stärke aus – ich werf dich über meine Schulter und schleif dich in meine Höhle“ – wenn ihr wisst, was ich meine. Also irgendwie scheint dieses Denken in mir noch in einer letzten Ecke vorhanden zu sein, dass Männer darum kämpfen müssen und Frauen ihren Wert darüber definieren, wen sie an sich ranlassen.

 

Das in Kombination mit dem „braven Mädchen“-Überrest aus meiner Kindheit führt zu Hemmungen. 

BEVOR ihr jetzt den Shitstorm startet:

Ich bewerfe diese Stimme in meinem Kopf bereits selbst mit Gemüse. Eine Sorte davon lautet: „Auch für Frauen ist das nicht immer der Fall“, eine andere: „Selbst wenn das stimmt – es ändert nichts an der Tatsache, dass beide dasselbe Recht darauf haben, sich auszuleben“ und vor allem: „wenn das stimmt, würde das aber auch bedeuten, dass Frauen auf den ganzen Spaß verzichten müssen und das wäre unfair – warum sollten wir das tun?“

Ich kenne die Debatte und mein Verstand steht sehr stabil auf der Seite „Frauen dürfen sich genau so ausleben wie Männer“.

Ich oute mich dennoch dahingehend, dass ich in meinem Leben immer schon meine „Zahl“ im Kopf hatte. Es wurde natürlich besser, ich selbst wurde deutlich lockerer mit den Jahren und auch mit jeder Erfahrung – aber ja, der Gedanke blieb hängen. Irgendwann habe ich für mich einen Mittelweg gefunden, mit dem ich gut gefahren bin. Ich würde mich durchaus als wählerisch bezeichnen. ONS reizen mich unabhängig davon ohnehin nicht, weil die Qualität mir nicht genügt, wenn ich jemanden habe, bei dem es nicht funkt (und das tut es bei mir nicht allzu oft). Und wenn es beim ersten mal funkt und der Sex gut ist, bleibt es nicht bei einem ONS.

Ein paar Fakten, um hier mal konkret zu werden und einen Maßstab zu setzen:

  • mein erstes Mal hatte ich mit fast 20, mit meinem ersten Freund
  • die Beziehung hielt bis ich 24 war, monogam
  • kurz danach hatte ich eine sehr beziehungsähnliche Freundschaft+, für etwa ein halbes Jahr
  • mit ihm und einem Freund hatte ich meine ersten Dreier, zählte also 3 Sexualpartner mit 25, als ich…
  • …den Iren kennenlernte und BDSM für mich entdeckte
  • die nächsten wichtigen Männer sind eigentlich auf meinen Blog nachlesbar; um es kurz zu machen und mich jetzt mal so richtig schön zu outen: es sind inklusive Luzifer heute, am 23.03.2018, 12 Männer, mit denen ich Sex hatte (wie gesagt, wenn man Blowjobs, lecken, etc. mitzählt, müsste ich ein ganzes Stück länger rechnen – Frauen sind in der Rechnung noch nicht mal mit drin…)

So viel dazu.

Früher wäre mir das viel vorgekommen, heute finde ich es (mit 28 by the way) eigentlich recht überschaubar. Nein, ich habe noch immer nicht das Bedürfnis danach, mit besonders vielen Männern zu schlafen. Allerdings aus genau dem Grund: weniger, weil ich Hemmungen vor der „Zahl“ habe, sondern weil das Bedürfnis fehlt. Die Connection muss da sein, der Reiz – und das ist selten der Fall. Ich denke, das ist ein Grund, der zählt.

Aber: 

Ich kann noch so locker geworden sein in den letzten Jahren: der Teufel kündigt an, dass ich diese Fantasie irgendwann erfüllt bekommen werde und meine Gedanken kreisen. Public Disgrace, oder Gangbang – letzteres reizt mich nicht so sehr wie ersteres – sind enorm reizvoll, aber neben anderen, leiseren Zweifeln, die ich so habe (die ich sicherlich recht schnell würde lösen können), kommt eben doch dieser eine:

Bei diesem Szenario hat man an einem einzigen Abend mit vermutlich 4 bis 10 Männern Sex. Höchst wahrscheinlich verliert man sogar den Überblick und kann die Zahl am Ende nicht einmal genau sagen. Das hieße, dass sich entweder nach zwei solcher Erfahrungen meine Zahl quasi verdoppeln würde. Oder, dass ich auf die Frage, wie viele Sexualpartner ich in meinem Leben hatte, in Zukunft nicht einmal mehr würde antworten können.

Nennt mich komisch. Aber es ist ein Gedanke, der mich hemmt. Ich denke, ich weiß, was viele von euch sagen werden: Scheiß drauf, Mädel. Hab Spaß. Und ja, vermutlich werde ich auch genau das tun, weil ich sehe, dass es einfach nur Sinn macht, sich nicht von überholten Konventionen einschränken zu lassen.

Dennoch meine Frage nach draußen:

An die Frauen: 

  • Wie geht ihr mit der „Zahl“ um?
  • Kennt ihr den Zwiespalt zwischen dem Wissen, dass es in Ordnung ist, aber dem Gefühl, doch irgendwie gehemmt zu sein?
  • Gibt es tatsächlich eine Zahl, die euch zu viel wäre? Eine Grenze darstellt?
  • Haben ein paar von euch Erfahrungen mit Gangbang oder anderen Szenarien und können mir Gedanken dazu weitergeben?

 

An die Männer:

  • Ist euch die Zahl wichtig? Mal ganz ehrlich.
  • Wenn ja, gibt es eine konkrete Zahl, an der ihr das festmachen könnt?
  • Wie würdet ihr reagieren, hättet ihr eine Frau, die euch erzählt, dass sie mit Public Disgrace o.Ä. Erfahrung hat?

Abschließend möchte ich euch noch etwas mitgeben, das Luzifer gesagt hat – in einem anderen, ganz allgemeinen Gespräch. Er hat es gar nicht explizit für mich gesagt, aber es blieb hängen:

„Weißt du, es nervt mich immer, wenn Männer sich Frauen wünschen und vorstellen, die die absoluten Dreckstücke im Bett sind. Aber besten hier irgendwelche Dreilochstuten, ohne Würgereiz, ohne Schmerzgrenze, am besten alles geil findend, was er macht, die ihm sofort vertrauen und sich fesseln und schlagen und demütigen lassen und oben drauf mit seinem Schwanz umgehen können, als wären sie professionelle Huren – aber am besten erst mit zwei oder drei Männern geschlafen haben, weil Mann ja das Gefühl haben will, etwas Besonderes zu sein, der Hengst zu sein, der DIESE Frau abbekommt. Woher sollen Frauen denn die Erfahrung nehmen und die Übung und – am wichtigsten – die Sicherheit?
Meine Erfahrung ist die, dass – unabhängig auch von BDSM – wenn es um Sex geht, es am meisten Spaß macht, egal was genau man macht, wenn beide sich gehen lassen können. Und Frauen können sich nur dann gehen lassen, wenn sie sich sicher fühlen. Und Sicherheit kommt – so wie in den meisten Bereichen im Leben – mit Erfahrung. Je erfahrener jemand ist, desto sicherer fühlt er sich häufig und desto mehr kann er sich gehen lassen und damit auch genießen – und dann haben beide Spaß. Und darum geht’s doch.“

Ja, meine Lieben.
Darum geht’s doch…

…oder?




Bildquelle

 

16 Kommentare

  1. Bei anderen Frauen ist mir die Zahl komplett egal – leben und leben lassen.

    Ich für mich kann sagen, dass meine Liste in etwa so lang ist wie Deine. Und bei mir scheitert es am – Zitat: „ONS reizen mich unabhängig davon ohnehin nicht, weil die Qualität mir nicht genügt, wenn ich jemanden habe, bei dem es nicht funkt (und das tut es bei mir nicht allzu oft).“

    Ich lerne wirklich extrem selten Männer kennen, die mich sexuell kicken. Er muss dafür nämlich neben der Optik auch noch intelligent sein und mich (heraus-)fordern können! Im „normalen“ Umfeld wird meine Zahl alsoo wahrscheinlich nicht exponentiell durch die Decke gehen.

    Ich gebe aber zu, dass ich mit dem richtigen Mann, der mich in so einem Setting zur Benutzung freigibt, durchaus Gefallen an Public Disgrace finde. Dabei würde ich die Männer, mit denen ich dann Sex habe, aber gar nicht zählen. In diesem Kontext wären sie mich keine Männern mit denen ich Sex habe, sondern eben da um mich zu benutzen. Keine Hauptdarsteller, sondern Nebendarsteller/ Statisten, die es eben braucht für dieses Setting.

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  2. Schlampe, der Begriff hat sich für mich von einer negativen, zu einer ehrenvollen Auszeichnung gedreht. Als ich vor 38 Jahren meine wunderbare Frau geheiratet habe, haben wir uns vorher von unseren bisherigen Verhältnissen und Beziehungen erzählt. Ich kam auf 11 Damen mit denen ich intim werden durfte. Mein Frau kam auf über 150 Männer. Fast jeder davon war auf seine Weise interessant und ein guter Typ. Ich habe dem lieben Gott gedankt das ich so eine wunderbare Frau (Schlampe?) heiraten darf. Meine Frau war damals 25 Jahre alt. Sei froh Ophelia das Du diese Erfahrungen machen darfst und sei bitte stolz aus Dich.

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    1. Danke für diesen Kommentar, Christian. Schön zu hören. 🙂
      Den Begriff Schlampe habe ich hier selbstverständlich nur als Stilmittel gewählt, und nicht weil ich glaube, dass er abwertend zu verstehen ist. Aus anderen meiner Beiträge geht, denke ich, deutlich hervor, dass ich mich sehr, sehr gern als Schlampe bezeichnen lassen und dieser Begriff für mich nichts Negatives (mehr) hat. Luzifer nennt mich ständig so 😉
      Es geht mehr um ein „was ist in Ordnung“ in welcher Form auch immer.

      Danke für deine Worte. 🙂

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  3. Ophelia. Zwölf. Z.W.Ö.L.F.
    Ganz ehrlich? Entspann dich.
    Luzifer hat Recht: Man(n) möchte eine Alleskönnerin im Bett haben, aber bitte ohne Vergangenheit. Da müssen sich die Herren der Schöpfung leider langsam ein wenig mit der Realität auseinandersetzen. Außerdem – das ist nur meine persönliche Vermutung – geht es dabei gar nicht um Schlampe oder Nicht-Schlampe. Es geht dabei um Vergleichbarkeit. Einem Mädchen, das erst ein oder zwei Typen im Bett hatte, kann man leicht ein X für ein U vormachen. Einer erfahreneren Frau dagegen nicht. Und – ebenfalls meine persönliche Meinung – ein wirklich erwachsener Mann zuckt nur lässig mit den Schultern, wenn ihm DIE ZAHL genannt wird. So gesehen ist DIE ZAHL sogar der ideale Test, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
    Sie ist aber nicht dazu gedacht, sich über sie zu grämen oder mehr als zwei Sekunden über sie nachzudenken. Und wenn, dann nur um in schönen Erinnerungen zu schwelgen.

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    1. 😀 Ich muss gerade lachen, Marie. Schön, deinen ins lächerliche-ziehenden Ton aus den Zeilen herauslesen zu können – das entspannt tatsächlich. Danke dafür 😉

      Ich habe ja irgendwann angefangen, Blowjobs, etc. nicht mehr zu „Sex“ dazu zu zählen, um meine Zahl weiter unten halten zu können. Hab mich sozusagen sehr erfolgreich selbst beschummelt. 😀 Ich denke, mit diesen Erfahrungen würde ich auf eine deutlich höhere Zahl kommen….
      Aber die wirkliche, ehrliche, innere Entspannung, tritt erst seit der letzten beiden Jahre so richtig ein. Und mit jeder Erfahrung mehr.

      Guter Punkt übrigens – die Vergleichbarkeit. Und auch die Reaktion der Männer auf die Zahl.
      Aber ich sehe auch gerade auf Twitter deutlich: es wird sich eben doch mit dem Thema beschäftigt.

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      1. Die Menschen dürfen sich ja auch damit beschäftigen. Beim Thema Sex sind wir alle nicht 100 % rational (Gott sei Dank!). Das Wichtigste ist nur, dass man für sich selbst eine Linie findet, mit den Gegebenheiten umzugehen. Und ob Urteile von anderen in dem Fall ausschlaggebend sind oder nicht.

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  4. 1.) Die Zahl ist vom Grundsatz her nur bedingt wichtig
    2.) Ich führe eine handschriftliche Liste mit den Namen der Frauen mit denen ich Sex hatte (Länge der Liste unterliegt der Geheimhaltung)
    3.) Ich würde sie erst recht ficken wollen, aber mindestens mehr als nur einmal

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  5. Die Zahl ist eher unwichtig. In deinem Alter kannte ich Frauen, die hatten angabegemäß auf Nachfrage über 60 Sexkontakte und ich kannte Frauen, die war noch Jungfrauen. Es gibt also alles und es kommt alles vor.

    Es gibt keine konkrete Zahl, die für mich irgendwie entscheidend wäre oder gewesen wäre. Entscheidend ist für mich vielmehr, dass mir die Frau die Gewissheit vermittelt: „ich bin es!“. Der Anlass hierfür ist, dass mir eine Frau mit großer sexueller Erfahrungen eher dahingehend Angst macht, bei ihren Erfahrungen nicht mithalten zu können, ihren Ansprüchen nicht genügen zu können.

    Also diesen Gangbang würde ich jetzt eher als Sex mit einem Mann und nicht mit zehn Männern bezeichnen. Die Unterschiedlichkeit der Männer kommt hier doch überhaupt nicht mehr zum Tragen. Letztendlich ist es Sex mit einem Mann in der Form von Sex mit mehreren Männern. Das zählt sicherlich in der Liste nur einmal.

    Eine Frau, die mir von so etwas erzählt, würde ich zum einen wegen ihrer sexuellen Offenheit, ihres sexuellen Mutes und ihre Erfahrung bewundern und zugleich wahrscheinlich für mich persönlich als Sex-Partnerin eher reserviert gegenüber stehen, da ich schlicht und ergreifend einfach Angst hätte, ihren sexuellen Ansprüchen und Bedürfnissen jemals genügen zu können.

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    1. Zu deiner Frage, ab wie vielen Männern bin ich denn jetzt endlich eine Schlampe? möchte ich dir noch ein Link auf eine Fernsehsendung geben. Hier beantworten junge Frauen Fragen zu ihrer Sexualität, unter anderem auch die von dir gestellte Frage:
      https://www.arte.tv/player/v3/index.php?json_url=https%3A%2F%2Fapi.arte.tv%2Fapi%2Fplayer%2Fv1%2Fconfig%2Fde%2F072443-000-A%3Fautostart%3D1%26lifeCycle%3D1&lang=de_DE&embed=1&mute=0

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  6. Witzig, dass ich den Beitrag jetzt lese, denn ich hatte eben erst im Auto ne Unterhaltung darüber, ob ich eigentlich alles anders machen muss wie meine Mutter es gerne hätte. (Ne sehr konservative Frau, Sex bitte erst in ner langen Beziehung, von der man sich vorstellen kann den anderen evtl. auch mal zu heiraten)
    Ich hab in dem Moment erstmal nicht wirklich eindeutig geantwortet, musste aber länger drüber nachdenken und tuh es offensichtlich noch immer. Ich hatte mein erstes Mal mit 18, nicht in einer Beziehung – meine erste Beziehung kam erst etwas später – sondern weil ich der Meinung war, es wäre an der Zeit und sich die Gelegenheit geboten hat (war auch kein klassisches ONS).
    Jetzt n paar Jahre später kann ich feststellen, dass auch ich eine Trennung in Sachen „Was zählt für die Liste“ habe um diese wenn auch eher unbewusst klein zu halten. Denn in meinem Kopf herrscht ohne, dass ich es wirklich will ein Zwei fronten krieg zwischen dem ziemlich triebtgesteuerten „Dinge passieren halt und Sex und das drumrum sind toll“ und der Seite die noch immer der moralischen Meinung ist, dass es sich nicht gehört usw.
    Also:
    1) nach außen wohl deutlich lockerer als „Shaylaintern“
    2)Jop
    3)Nop
    4)Nop

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  7. 1. Herzlichen Dank für Dein Blog. Ich mag Deinen Schreibstil und natürlich die Themen ;-)…
    2. Zahl?! Entspann Dich. Ich bin dieses Jahr 50 Jahre alt geworden (das ist eine echt fiese Zahl) (hätte nie gedacht so alt zu werden) und diese Zahl erschreckt mich nicht (mehr). Luzifer hat recht mit seinen Gedanken zu Erfahrung und Sicherheit. Frau macht sich im Vorfeld riesig einen Kopf und hinterher wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird. So genug der banalen Volksweisheiten. Ernsthaft ich finde die Zahl unwichtig, ich habe mit mehr Männern geschlafen als mein Mann mit Frauen, na und, wir sind trotzdem seit über 20 Jahren glücklich miteinander und versuchen uns immer noch gegenseitig unsere Wünsche und Bedürfnisse zu erfüllen. Für mich zählt, das vielmehr als mit wievielen man Sex hatte …

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  8. Ich möchte mal eine Lanze für unser aller Widersprüchlichkeit brechen. Liebe Ophelia, ich glaube Du wärst nicht halb so interessant wenn Du einfach nur klar und straight wärst … wie langweilig!
    Warum nicht einfach zulassen, vielleicht sogar über sich selber schmunzeln und einfach akzeptieren, dass man Prägungen, Sozialisierungen, … welche Prädispositionen auch immer hat. Oder eben nicht schmunzeln wenn man das nicht kann oder will, das dann aber auch zulassen …
    Ich beneide Dich nicht um Deine Kindheit und Jugend, dennoch, sie hat Dich zu dem gemacht was Du heute bist! Du hättest dran zerbrechen können, und anderen wäre das vielleicht auch passiert. Aber Du wurdest ein stolzes, aufrechtes, unbeugsames, wundervolles Wesen, das uns alle hier fasziniert.
    Zur Zahl: Wärst Du in den frühen 50ern geboren, ich bin sicher, hinter Deiner Zahl würde eine 0 stehen. In den 40ern: Vielleicht nur ein einziger? Die Zahl hat eine Bedeutung für Dich? OK! Du rechnest sie klein? *smile*.
    Hier ein paar Antworten auf die Männerfragen:
    Mir ist die Zahl wichtig wenn sie meinem weiblichen Gegenüber wichtig ist, aus mir selbst heraus nicht. Trotzdem finde ich es interessant, und bei einer sehr großen und auch einer sehr kleinen Zahl würde mich interessieren wie sie zustande kommt. Das Motiv interessiert mich.
    10-20 fände ich jetzt nicht abgefahren hoch (btw.: bei einer 19 Jährigen schon … ).
    Bei 50 schon eher.
    Bei meiner Sexpartnerin wäre es mir nicht wichtig … aber halt: Ich möchte einen Aspekt von Waldstern aufgreifen: Auch ich könnte mich nicht so ganz frei machen von der Vorstellung, einer Frau mit einer immensen sexuellen Erfahrung nicht genügen zu können. Mein Selbstvertrauen ist da scheinbar nicht ganz so ausgeprägt, insgesamt denke ich angeblich zu viel …
    Public Disgrace, das spricht mich nicht an. Ist nicht meine Welt. Würde mich vielleicht etwa befremden. Aber: Ist es denn nicht so, man findet sich anziehend, flirtet, verliebt sich (ja, ich weiß …), will sich … Was spielt das dann noch für eine Rolle?
    Ich möchte noch was ganz anderes los werden:
    Ich finde Dich sehr beeindruckend, das ist hinlänglich bekannt!
    Aber ich finde auch Luzifer eine äußerst bemerkenswerte Person, ein sehr kluger, einfühlsamer Mann. Grüße ihn bitte!

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  9. Meine liebe Ophelia,

    erstmal finde ich es manchmal echt erschreckend mit wie vielen deiner Texte, Gedanken und Fantasien ich mich selber identifizieren kann. Gleichzeitig ist es wirklich schön zu wissen, dass man damit nicht alleine ist (und vielleicht auch nicht so unnormal, wie ich mich manchmal fühle).

    Ich habe übrigens auch so eine Liste und denke, dass das gar nicht so ungewöhnlich ist.
    Deinen Gedanken, dass Dich Public Disgrace so sehr reizt, kann ich seeeeehr nachvollziehen, für mich ist das ebenfalls ein großes Thema (ich schreibe gerade eine meiner Phantasien dazu auf) – ich freue mich jedes Mal wieder, dass du einen Menschen gefunden hast, der so empathisch mit deinen Grenzen umgeht, er wird sicherlich den richtigen Zeitpunkt für Dich finden.

    Zum Thema Zahl:
    Mir persönlich ist die Zahl eigentlich nicht sonderlich wichtig, manchmal tut sie sogar eher meinem Selbstbewusstsein mal ganz gut, weil ich mich dadurch ein Stück weit begehrenswert finde und mich darin erinnert, dass ich mich einige Jahre sehr ausgelebt habe, die Erfahrungen für mich auch wichtig waren, um heute zu wissen, was ich wirklich will. Auf der anderen Seite bin ich durchaus gehemmt, wenn mich jemand nach der Zahl fragen würde – natürlich abgesehen davon wer mein Gegenüber ist. Ich habe dafür durchaus schon abschätzige Blicke geerntet, allerdings auch sehr entspannte Reaktionen erlebt. Ich habe das Gefühl inzwischen gut einschätzen zu können, mit wem ich offen darüber reden kann und mit wem eher nicht.

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  10. Sehr sympathisch. Das eigentlich absurde ist, dass man das überhaupt schreiben muss/kann/soll. Ist aber schön gemacht.
    Übriges liegst Du damit jetzt, (Stand 23.3.18) schon doppelt so hoch wie der Durchschnitt. Der arithmetische Mittel wohlgemerkt! Der Median – das wesentliche bessere Durchschnittsmaß (Es beschreibt die mittlere Zahl) beträgt drei! Drei Sexualpartner. Im Mittel haben die Deutschen drei Sexualpartner im (bisherigen) Leben.
    Die ideale Zahl ist übrigens 8. Also die Ideale Zahl die man nennen soll. Acht ist so hoch, dass man als erfahren gilt, aber noch nicht und auch nicht knapp zweistellig, dass man als verrufen gilt. Die Studie war etwa aus der Jahrtausendwende.

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  11. Jetzt gibt es doch an dieser Stelle bereits den ersten Kommentar von mir. Ich bin seit einiger Zeit dabei deinen Blog vom ersten Beitrag an nach zu lesen und vor allem zu fühlen.
    Du hast so einen wunderbaren Erzähl- und Schreibstil, dass ich vor lauter Spannung das Handy kaum aus der Hand legen kann, weil ich unbedingt weiter lesen will!

    Ach, was ist so eine Zahl schon?
    Eigentlich nichts, nur eine Art Dinge zu messen und sie bekommt nur dann Macht über uns, wenn wir sie ihr geben. Ich erkenne einige Parallelen zwischen uns, aber auch viele Unterschiede. Ich wollte es ähnlich angehen wie du, nicht zu viele Männer, das Erste Malin einer festen Beziehung, etc.
    Im Endeffekt hatte ich mein Erstes Mal besoffen auf ner Party mit 18 und dann folgten einige Männer, bis sich überhaupt mal eine Beziehung anbahnte. In Beziehungen lebe ich übrigens tatsächlich monogam und kann mir dafür auch nichts anderes vorstellen, einfach weil mich der Gedanke, dass mein Partner mit einer anderen spielt oder schläft schon wahnsinnig macht. Und für mich persönlich gilt die Einstellung „alles, was ich mir in einer Beziehung an Freiheiten wünsche, muss bzw möchte ich meinem Partner auch zugestehen und zwar ohne komisches Gefühl im Magen“, deshalb gibt es für mich aktuell nur monogame Beziehungen. Aber zurück zu dieser Zahl, ich stehe mit meinen 25 Jahren bei aktuell 37 Männern, mit denen ich Sex hatte und ich stehe dazu. Jeder der offen fragt, bekommt eine offene und ehrliche Antwort dazu. Mein Partner fasst das ganze etwas offener, er hat nie eine Liste geführt und beantwortet die Frage mit „irgendwas zwischen 50 und 100… Mehr sind es aber wohl eher nicht“

    Aber das sehe ich wie Luzifer, Erfahrung kann man nur mit Übung erlangen und das eben oft nur durch wechselnde Partner, da man mit nur einer Person wohl selten so facettenreiche Erfahrungen sammeln kann.

    Herzlichste Grüße und ich bin gespannt, wie es weiter geht
    C.

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    1. Ich danke dir für den Kommentar an dieser Stelle! Ich warte vor meiner Antwort mal ab, bis du die kommenden Beiträge gelesen hast und auf dem neuesten Stand bist… 🙂 Schön, dich hier zu wissen! ❤

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