#BDSMBlogparade – Interview

Meine Lieben,

bald geht es mit der #BDSMBlogparade los. Vorab gibt es für euch ein persönliches Interview von jedem von uns. Die Links zu den anderen Blogs findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Viel Spaß dabei 😉


1. Charakterisiere dein Lebensgefühl mit einem Satz.

What doesn’t kill you makes you stronger.

 

2. Würdest du eher auf Sex oder auf Humor verzichten?

Ernsthaft jetzt? Das ist wie Sophie’s Choice… Aber ich fürchte, ich würde tatsächlich eher auf Sex verzichten. Denke nicht, dass ich ohne Lachen überleben würde – und wenn ich auf Sex verzichten muss, hab ich zumindest noch meinen schwarzen Humor, um das zu verarbeiten.

3. Welche Zweifel hast du beim Schreiben deines Blogs?

Dass ich doch zu viel von mir preisgebe. Dass meine Offenheit, das Präsentieren meiner Schwächen auf einem Silbertablett mir irgendwann das Genick brechen wird. Dass es nicht reicht, nicht genug ist, ich nicht genug Zeit investiere, um irgendwann meine Pläne zu verwirklichen. Dass ich in manchen Dingen, in einigen speziellen Ansichten oder an einigen Stellen in der Außenwirkung missverstanden werde. Dass ich Dinge versuche, mache, in Angriff nehmen will, für die ich eigentlich gar keine Expertin bin… wie viele Zeichen hab ich noch?

4. Gäbe es für dich einen Grund mit dem Schreiben oder Bloggen aufzuhören?

Nein.

5. Ein Gedankenspiel: Stell dir vor du müsstest entscheiden: a) Entweder auf alle deine Fotos verzichten oder b) all dein Geld und die Ersparnisse aufgeben? Wählst du a) oder b) und warum? (Bedenke, dass du mit viel Geld zB auch viel Gutes tun könntest)

Ohne zu zögern würde ich B wählen. Ich habe immens viele Fotos, Erinnerungen und Tagebücher, weil ich immer schon den Zwang hatte, alles in Erinnerung behalten zu wollen. Der zweite Grund ist die Tatsache, dass es nicht viel wäre, das ich aufgeben würde :D. Und unabhängig davon kann man Geld ersetzen bzw. sich wieder neues verdienen – das ginge mit Fotos nicht.

6. Marmelade oder Nutella?

Nutella – hallo?!

7. Was ist dein Rezept gegen Schreibblockaden?

Druck raus. Egal, wie – aber Druck raus und entspannen. Abschalten und nichts tun, Serien schauen, mit dem Hund laufen. Am besten ein paar Tage lang. So lange nämlich, bis es wieder in den Fingern juckt. Notlösung ist immer: Bücher lesen oder Filme schauen, die mich zum Schreiben inspirieren. Dir mir wieder zeigen, weshalb ich das mache.

8. Versuchst du in deinen Posts für Leser zu schreiben oder eher für dich?

Beides. Manche Beiträge schreibe ich in erster Linie für mich, aber teilweise immer auch für meine Leser. Andere Beiträge schreibe ich für meine Leser – aber genau damit irgendwie auch für mich. Ich kann das nicht trennen, beides bedingt sich. Genau das liebe ich daran.

9. Wenn du der Welt etwas zurufen könntest, was würde das sein?

Lernt endlich, selbst nachzudenken, euren eigenen Verstand zu benutzen. Löst euch von Klischees, von Vorgaben der Gesellschaft, von Erwartungen anderer. Findet endlich heraus, was euch selbst gut tut, was euch gefällt, was ihr gern tun würdet. Übernehmt Verantwortung für euch selbst und eure Mitmenschen. Geht schwierigen Situationen nicht aus dem Weg, sondern lernt daraus, um später anderen die Hand reichen zu können. Habt Nachsicht. Lernt, euch vorzustellen, wie es anderen geht, versetzt euch in andere Perspektiven. Lauft niemandem hinterher, erfüllt keine Erwartungen. Geht euren eigenen Weg und lasst euch nichts einreden.
Kümmert euch um euch selbst. Seid hilfsbereit, nachsichtig und helft anderen – aber erst, wenn es euch selbst gut geht. Man DARF sich um sich selbst kümmern, man darf Grenzen ziehen, man darf Nein sagen.

Und um Himmels Willen: Würde die halbwegs vernünftige Mehrheit sich bitte endlich aus ihren bequemen Sesseln erheben und dafür sorgen, dass die AfD es nicht schafft, meine Generation in die Geschichte eingehen zu lassen als die, die im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst hat?

10. Bist du bei Strafen eher für Paddel, Gerte und Peitsche zu begeistern oder Hand und Gürtel?

Situationsabhängig. Tendenziell Hand (dazu habe ich in meinem letzten Beitrag mal einiges geschrieben) – aber in einer bestimmten Art von Session definitiv auch Gerte, Paddel und Co. Abwechslung finde ich wichtig – auf allen Ebenen. 😉

11. Gehst Du noch einer geregelten Tätigkeit nach?

Noch 😉 – und zwar bis Ende des Jahres.

12. Kannst Du vom Bloggen leben?

Noch nicht. Aber wenn meine Pläne aufgehen, dann bald.

13. Würdest Du gerne vom Bloggen leben?

That’s the plan… 😉

 


 

 

 

Und hier die Interviews meiner Blogger-Kollegen:

Tanja Russ

Margaux Navara

Taras Ropes

Training of O

Tomasz Bordemé

Vollgekrümelt

Herzinfucked

Seitenspringen

10 Kommentare

  1. Dein Ruf in die Welt, sich endlich nicht mehr Erwartungen Anderer zu beugen, ist sehr energievoll. Da weiss jemand, von was er schreibt. Tatsächlich tun wir so viel, um Erwartungen von Personen zu erfüllen, denen wir im Grunde herzlich egal sind. Wie schön ist es da, nach den Erwartungen meiner Herrin zu fragen! Ihr bin ich alles andere als egal.

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