Einblicke

In der Schulzeit wurde mein Mikropenis (es gibt nichts zu beschönigen) zu meinem größten Feind, oder auch zu meinem Hassobjekt. Nach dem Sport war es einfach so, das ich meine Minderwertigkeit nicht verstecken konnte, und pubertierende Jungs sind nicht gerade die Menschen, die Verständnis, Nachsicht und Platz für Anderssein lassen. Die Hänseleien (heute würde man Mobbing sagen) sorgten damals bei mir für schmerzhafte Gefühle, permanenten Druck, mich beweisen zu müssen. Was hat das mit Erniedrigung zu tun? Von den „coolen“ der Klasse / Schule vor allen anderen, vor allem vor IHR, mit dem konfrontiert zu werden was man selber schon nicht als gut empfindet, vor allem auf die Art und Weise wie es geschehen ist (Gott sei Dank hab es Anfang der 90er keine Smartphones) ließ mich Erniedrigung, Scham, Hass […] gleichzeitig empfinden. Die Krönung waren sicher die Aktaufnahmen während der Klassenfahrt in der 9ten (aufgenommen nachdem ich zuviel Alkohol genossen habe und komplett weg getreten war), die noch während der Fahrt an alle verteilt wurden. Im Nachhinein bin ich enttäuscht von den Lehrern, es wurde nicht eingegriffen. […] Öffentlich bloß gestellt zu werden über Jahre war pure Erniedrigung, und das nur wegen der Reaktionen der Restlichen, die darauf folgten.


 

Was redet sie denn hier, werden sich ein paar von euch jetzt vielleicht fragen. Andere werden nach wenigen Sätzen erkannt haben, dass nicht ich diejenige bin, die hier spricht.
Nein, meine Lieben. Heute nicht. Heute möchte ich die gesamte Reichweite der #BDSMBlogparade nutzen, um andere zu Wort kommen zu lassen. Ich selbst habe vor nicht allzu langer Zeit einen recht ausführlichen Text zum Thema Erniedrigung verfasst – einen eher theoretischen. Und für eine Prosa-Story habe ich zurzeit nicht den Kopf.

 

Einblicke und Interviews

Nein, heute möchte ich euch zeigen, was jene zu sagen haben, deren Gesicht man nicht sieht und deren Stimme man nicht hört. Jene, die BDSM praktizieren und jene, die nur interessiert sind. Manche von ihnen können nichts damit anfangen und ein paar andere wiederum sind alteingesessene Hasen. Ein paar sind weiblich, andere männliche, ihr Alter deckt rund drei Jahrzehnte ab. Viele der Stimmen hier sind devot, einige sind Switcher und andere sind dominant. Ich werde euch die Interviews absichtlich nicht am Stück zu lesen geben – weil ich nicht möchte, dass ihr euch von den Zusammenhängen der einzelnen Fragen oder den Hintergründen der Personen, wie Geschlecht oder Neigung, beeinflussen lasst. Nehmt die Fragen als Fragen und die Antworten als Antworten.

Ich bin ausgesprochen dankbar, dass sich einige meiner Follower bereit erklärt haben, meine Fragen zu beantworten, sich Zeit zu nehmen für ein kleines Interview. Selbstverständlich habe ich von allen davon das Einverständnis, ihre Worte anonym hier weiterzugeben. Wie viele Stimmen ihr hier hört, wer davon welche Neigung hat und ob Erzählungen Fantasie oder Erfahrung sind… das zu beurteilen, meine Lieben, überlasse ich euch. Ich werde nicht kommentieren. Ich werde nicht werten. Und ich erwarte dasselbe von euch. Denn auch wenn die Stimmen hier anonym sind – sie lesen mit. Behaltet dieses Wissen also im Hinterkopf und geht vorsichtig mit den Worten um, die ihr hier lest.

 


Beschreibe eine Situation aus dem Alltag (erlebt oder erfunden – ganz egal), die für dich im negativen, klassischen Sinn erniedrigend wäre.

Alles, bei dem der Selbstwert und die Werte desjenigen absichtlich oder unabsichtlich ohne seine Einwilligung kleingemacht und oder zerstört werden. Das kann sowohl das Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz sein, als auch der öffentlich respektlose Umgang in einer Beziehung. 
Ich kenne einen Fall, in dem die Frau nie müde wurde zu erwähnen, dass ihr Mann ein Nichtsnutz und Schlappschwanz wäre und ja keinen mehr hochbekommt. Der Mann, ein liebevoller Kerl, hatte immer nach ihren Wünschen gehandelt und es war einfach unschön mit anzusehen. Darauf angesprochen erwiderte sie immer nur, dass es doch stimmen würde – das mit der Impotenz.


Die Situation war auf der Arbeit. ich hatte einen kleinen Fehler gemacht der eine Lavine von Fehlern auslöste die am Ende aber komplett bereinigt wurde so, dass niemandem Schade sentstanden ist und keiner benachteiligt war. Am Ende wo alles erledigt warn wir das alle zusammen wieder gerade gebogen haben als Team wurde ich dann vom Chef vor versammelter Mannschaft daüfr zur rechenschaft gezogen. Eine Verteidigung meinerseits war nicht erwünscht und so hatte ich nicht einmal die Chance das zu erklären. Auch die Kollegen, die vorher alle noch zu mir gestanden haben sind mir in dem Augenblick in den Rücken gefallen und ich wurde von da an gemieden las hätte ich im Mittelalter ein schwarzes Gewand mit glöckchen dran.


Vorgesetzter führt jüngeren Mitarbeiter vor, stellt alles, was jener sagt, in Frage, streicht vor dritten dessen Fehler in herablassender Art heraus, statt sich nach „dem Stand der Dinge im Projekt X“ zu erkundigen, fragt er ab. Als sei der Mitarbeiter ein sehr begriffsstutziger Schülerpraktikant und kein promovierter Wissenschaftler.


z.B. Wenn ich einen Fehler mache und mein Chef wieder und wieder – vor den Kollegen – darauf rumreitet. Also so „Na, Frau XY, denken Sie mal bitte heute daran nicht wieder YZ zu machen, gell?“ – Und dann lachen alle anderen.


Ich bin zuhause und putze.  Meine Partnerin kommt und sieht mich. Dann packt sie mich an meinen Haaren, drückt mich auf die Knie und wird laut: „Was ist das denn, du dumme kleine Schlampe? Nicht mal putzen kannst du! Überall sind dreckige Ecken! Ich habs dir tausendmal gesagt! Das hat Konsequenzen!“ Und drückt mich dann mit dem Gesicht in den Dreck am Boden. „Putzt du jetzt besser? Oder muss ich allen Nachbarn erzählen in was für einem Schweinestall du lebst?“

 

 

Beschreibe eine Situation, die für dich im positiven, sexuell erregenden Sinn erniedrigend wäre.

Es ist etwas, das erst wachsen musste, aber heute kann die richtige Dame durch Erniedrigung, und hier besonders die Fixierung auf meine Geschlechtsteile und deren Unzulänglichkeit. Es mag für viele komisch klingen, aber nach langen Phasen mit enormen Problemen (vor allem im Kopf) habe ich so einen Weg gefunden, der mir Zufriedenheit gibt. Ich kann es genießen, weil mir bewusst wurde, dass ich eine Dame auf normalem Wege nicht befriedigen kann und dies mir die Möglichkeit gibt, andere Ebenen im Kopf der Dame zu befriedigen, und daraus wiederum ziehe ich meine Befriedigung im Kopf, die es mir auch ermöglicht, sexuelle Erregung zu genießen.
Wenige werden dies verstehen, ohne den Kopf zu schütteln.


Ich bin zuhause und putze. Trage halterlose Strümpfe und einen kurzen Rock, der knapp über die Strümpfe geht. Meine Partnerin kommt und sieht mich. Sie packt mich von hinten an den Haaren und drückt mich runter auf die Knie. „Was soll das denn sein, du kleines Luder! Willst du hier als Putze anfangen? Ich such noch nach einem Dienstmädchen“


Ich bin mit meinem Partner allein Zuhause. Wir sitzen auf dem Sofa und schauen einen Film. Da wir ihn beide schon gesehen haben, achten wir nicht so sehr auf die Handlung und schließlich fängt er an mich auszuziehen. Als ich auch ihn ausziehen möchte, macht er deutlich, dass er angezogen bleiben wird. Dann bin ich nackt und schmiege mich an ihn. Er befiehlt mir in strengem Ton, dass ich ihm ein Glas Wein bringen soll. Als ich aufstehe haut er mir mit voller Wucht auf den Arsch, sodass ich kurz aufstöhnen muss und vor ihm auf alle Viere falle.


Ich wurde letztens gefesselt, dabei ging ein Seil durch meinen Mund, sodass dieser offen blieb und ich anfing, zu sabbern. Darauf wurde ich aufmerksam gemacht und das fand ich ziemlich erniedrigend.. Ein anderes Mal musste ich ohne Besteck vom Boden aus einer Schüssel essen wie ein Hund. Ich wurde dabei relativ dreckig und allgemein war die Situation auch ziemlich erniedrigend.


Wenn ich also z.B. Sowieso schon Lust habe… ich bin so jemand, der das dann gerne zeigt oder sagt… Wenn er mich dann ‚abwehrt‘, mich hinhält und mir sagt, ich kleines, schwanzgieriges Ding sollte mich in Zurückhaltung üben… Er bindet mich fest, so dass ich ihn nicht anfassen kann, stattdessen fasst er sich selbst an… und lässt mich darum betteln… Das ist so eine Form (und Situation) der Erniedrigung, die mich sexuell doch sehr erregt.


Einerseits das klassische Cuckolding bei dem ich meiner Partnerin, bevorzugt gefesselt, dabei zusehen darf oder eher muss, wie sie sich mit einem anderen Mann vergnügt. Eine andere ist einfach mir das Essen am Tisch zu verbieten und mir dabei einen Platz unter dem Tisch zuzuweisen zu ihren Füßen, was dann auch zum letzten und der intensivsten meiner Leidenschaften führt. Es ist einerseits sehr erniedrigend aber auch eine wundervolle Phantasie dass sie mir ihren Körper verweigert und mich nur mit ihren Füßen und Zehen verwöhnt. Ob sie mich nun damit streichelt und liebkost oder sie mir diese zum Verwöhnen überlässt iht dabei einerlei. Es ist auf jeden Fall eine meiner liebsten Spielweisen.


Wenn jemand sich mir bewusst hingibt, preisgibt, offenlegt und mir dadurch Macht schenkt. Der Unterschied zu negativer Erniedrigung ist dabei, dass der oder die Sub entscheidet, erniedrigt werden zu wollen. Es ist nichts, was als gegeben hingenommen werden muss, keine feste Struktur. Es ist eine Variante des BDSM, aber keine Pflicht. Eine klassische Situation im sexuellen Sinne wäre daher eine Session, in der ich jemanden zum Beispiel meine Füße liebkosen lasse. Dabei ist für mich entscheidend, dass es Tätigkeiten sind, die im gesellschaftlichen Konsens nicht gut angesehen sind (z.B. Fußerotik, Natursekt, Feminisierung, Petplay, Präsentation u.v.m.). Sobald ich jemanden dazu bringe, diese gesellschaftlichen Grenzen für mich zu überschreiten, entsteht ein Gefühl positiver Erniedrigung. Das können aber auch Kleinigkeiten sein, wie ihn meine Schuhe in der Öffentlichkeit zuschnüren zu lassen. 😉

 

Welche Faktoren sind nötig, damit sich die Situationen aus Frage 1 und Frage 2 so unterschiedlich anfühlen können?

Der Unterschied ist einfach das Vertrauen, welches man den Personen entgegenbringt. Die Fähigkeit zur Empathie und des richtige Einschätzens der Grenzen was in Situation 1 keiner Person möglich schien. Für die Kollegen wäre ich nicht bereit gewesen irgendeine Erniedrigung zu ertragen. In der anderen Situation begebe ich mich mehr oder weniger freiwillig in die Situation. Beide Seiten kennen die Grenzen und die Möglichkeiten das Spiel zu spielen ohne den anderen nachhaltig zu verletzen. Bei Fremden ist dieses Wissen einfach nicht vorhanden und sie handeln oft unbedacht. Also ist für mich das Vertrauen mich selber in die Hände des anderen zu begeben der größte Unterschied.


Sprache und Umgang miteinander.


Der Rahmen ist wichtig. Ich kann mir durchaus vorstellen auf Fetisch-Events zu gehen und wenn ich weiß, dass da alle so ticken wie ich, dann hätte ich vermutlich auch weniger Probleme damit erniedrigt zu werden, obwohl die Menschen um mich herum fremd sind. Wenn es allerdings in der Öffentlichkeit und völlig ohne Vorwarnung geschieht, dann wäre es nicht gut. Es macht auch sicher etwas aus, ob mir jemand (z.B. ein Dom) befiehlt etwas zu tun oder ob etwas Überraschendes geschieht, so wie in Frage 1.


Das Vertrauen in das Wissen, dass das jeweilige Verhalten / Szenario für die Partnerin nicht nur unangenehm, sondern auch erregend ist. Und der richtige Zeitpunkt/Setting.


Im Traum ist man ohne Vorbereitung in einer Situation, die man nicht bewußt steuern kann. Man ist im negativen Sinne ausgeliefert, niemand kümmert sich um einen oder gibt einem Halt. Das Kinoszenario findet in einem abgesteckten Rahmen statt. Die Verantwortung wird einem abgenommen, da man nur gehorcht. In einer Spielbeziehung sind die möglichen Handlungen abgesprochen und es gibt notfalls eins Safeword, was einem die Möglichkeit gibt, bei Bedarf wieder selbst zu entscheiden. Man sollte sich in seinem Körper wohl fühlen, wenn man sich selbst nicht schön findet, kann man sich nicht fallen lassen…aber das ist ja klar.


Der wichtigste Faktor ist schlichtweg der, dass beide es wollen. Auch wenn ich zum Beispiel Public Shaming/Disgrace in der Regel nichts abgewinnen kann, sind durchaus Szenarien denkbar, bei denen Subs und die Tops das super hinbekommen – dabei sind aber meist alle anderen involviert. Eine Party ist da zum Beispiel ein guter Weg, vorausgesetzt natürlich, man kennt genügend Leute, die bei sowas mitmachen. Der Lustgewinn muss halt schlussendlich beidseitig sein. Ansonsten bevorzuge ich die dezente Variante, die Arbeit mit der Scham. Um das zu gewährleisten gehören Gespräche und für mich viel Vertrauen in die andere Person einfach dazu.


Der wichtigste Faktor bin ich selber. Ich habe den Umgang gelernt und die Situationen in positives für mich umgewandelt. Ohne Frage, das währe nicht Möglich gewesen ohne die Richtige zu treffen, Sie hat meinen Weg dahin begleitet und geprägt. Ein anderer Faktor ist die Stimmung der Situation. Man kann es ja nicht leugnen, aber eine Umkleide in der Sporthalle und ein Schulhof haben natürlich eine andere Atmosphäre als das eigene Schlafzimmer / Spielzimmer etc. … Zusammengefasst, die eigene Einstellung und die Randbedingungen.


Einmal die Person/en, die dabei ist/sind. Außerdem, dass Konsens im Spiel ist. Es ist immer Konsens. 😉


Der wahrscheinlich wichtigste Faktor dabei ist meine eigene Erlaubnis. Ich vertraue meinem Gegenüber so sehr, dass ich es ihm erlaube, mich zu erniedrigen. Und allein das Wissen, dass ich es jederzeit unterbinden kann – mit einem einzigen (safe)word – und dass ohne meine Zustimmung nichts dergleichen passiert, gibt die Sicherheit, dass ich meinen Kopf genug ausschalten kann, um mich dem hinzugeben und es in erregender Form auf mich wirken zu lassen.

 

Worin glaubst du, liegt der sexuelle Reiz in der Erniedrigung?

In der Verbindung von Sprache und Handlungen sowie der Hingabe. Ich gebe mich hin und werde sexuell belohnt am Ende.


Der Reiz darin ist für mich einfach die Macht über mich, über mein Wohlbefinden abzugeben. Eine Dame der ich mich so weit öffne dass ich das zulassen und auch genießen kann weiß was sie mit mir tun kann und wie sehr ich es genießen kann nur für ihre Lust da zu sein und zu „erleiden“ was immer sie vorhat. Sei es ein Klapps ins Gesicht, auf meinen Körper oder ihre Spucke in meinem Gesicht. Ich weiß dass ich es  für sie ertrage und ich sie damit stolz und glücklich machen kann und das alleine reicht für mich um es genießen zu können.


Ein bisschen kam der Reiz, den ich dabei empfinde, in Antwort 2 bereits durch. Mich reizt der Gedanke, dass jemand für MICH Konventionen und gutes Benehmen über Bord werfen kann. Dass jemand mir so sehr vertraut, dass er sich mich hingibt und mir so eine verletzliche Seite von sich darlegt. Er (oder sie) gibt mir die Macht über die Situation. Klar könnte ich damit hausieren gehen, es öffentlich machen, anderen davon erzählen – aber ich tue es nicht und darauf vertraut diese Person. Das ist eine ganz besondere Art der Intimität. Außerdem liebe ich dieses Machtgefühl. Wenn ich mich ganz klar wie eine Göttin fühle, weit über dem oder der Sub, bin ich voll in meiner Rolle und genieße diesen Status. Wichtig ist dabei, dass ich diesen Status nur deshalb habe, weil er oder sie ihn mir zugesteht. Also zusammenfassend: Vertrauen, Intimität, Macht, Wertschätzung.


Schwere Frage, aber ich versuche es mal sie zu beantworten. Es ist der Reiz des Spiels würde ich sagen, eben dass es nicht echt ist, aber sich doch echt anfühlt und dass man jederzeit aussteigen kann, wenn es zu viel ist.


Erniedrigung ist wie Schmerz: unter bestimmten Voraussetzungen kann die Wahrnehmung oder Zufügung von etwas unangenehmen erregend sein. Vllt ein bisschen, wie der Kitzel mit dem Rausch der Geschwindigkeit und dem Risiko der Übelkeit bei Achterbahnen.


Der Reiz könnte sein, weil es eine Fantasie ist, die man immer schon mal ausleben wollte, sich aber nicht getraut hat. Man übergibt jemanden die Verantwortung, lässt sich dominieren und kann sich fallen lassen, Dinge probieren und man ist in gewisser Hinsicht frei. Ich habe lange über das Wort Erniedrigung nachgedacht, ich mag das Wort Dominanz lieber, da es für mich etwas Natürliches ist, das überall auf der Welt vorkommt. Wo wären wir, wenn nicht einer das Heft in die Hand nehmen würde. Ich denke, es ist immer einer dominant, der andere folgt, sicher auch im Wechsel.


Für mich ist es wie bei allem die Abgabe von Kontrolle. Es ist das abschalten, das über sich ergehen lassen. Ich will etwas eigentlich nicht, es ist sozial nicht ok und doch, dazu gezwungen, macht es mich scharf. Aus Sub-Sicht will ich eigentlich nur benutzt werden – das „Ich“ tritt dabei komplett zurück.

Aus Tob/Dom-Sicht gilt genau das Gegenteil und vielleicht habe ich deshalb auch in beide Richtungen einen Hypno-Fetisch. In dem Moment, in dem ich jemanden meine Realität aufdrücke und die Person zu meinem Objekt, zu meinem Geschöpf mache – in genau diesem Moment fühlt man sich in gewisser Weise wie ein kleiner Gott. Es gibt einem einen unglaublichen Macht-Kick.

Auf der anderen Seite lässt man sich in die Arme einer Göttin/eines Gottes fallen – man gibt also ein wenig die Verantwortung für sein Ich an der Tür ab.

Die Unterwerfung unter den Willen eines Anderen hat wahrscheinlich tiefe religiöse bzw. psychologische Wurzeln. Dabei ist mir der Mensch mit dem ich das praktiziere näher und realer als jeder Gott. Im Zentrum steht immer das Vertrauen. Frei nach dem Motto – ich werde zwar erniedrigt, aber da ist jemand, der bei mir ist und mich leitet. Psychologie-bla bla. Ich glaube man könnte sich darüber stundenlang unterhalten. Es ist meiner Meinung nach wahrscheinlich das erlebte und ausgelebte Tabu (die Reduzierung des „Ich“) unter einer gewissen Kontrolle, welches von beiden Seiten als Reizvoll erlebt wird.


Wie kurz angerissen (ich kann nur meine Seite beschreiben) gewinne ich Zufriedenheit durch die Erniedrigung meiner Geschlechtsteile, durch das verdeutlichen meiner Minderwertigkeit und die zeitweise Fixierung auf diesen Mangel. Das jedoch sozusagen durch die Hintertür, wenn ich registriere, das die Dame daraus Freude zieht und Zufriedenheit (nicht ausschließlich sexuell). Wenn die Dame es genießen kann mich zu Erniedrigen schaltet mein Kopf um und genießt es diese Freude der Dame zu bereiten und ich kann es genießen was mir aus physischer und psychischer Ebene geschieht.


Hui. Ich glaube die können vielseitig sein. Manche wissen es vermutlich selbst nicht.

Warum gefallen manchen Rosen, anderen nicht?

Weil es so ist und kein Mensch gleich ist.

Es mag sein, dass manche in der Kindheit, über Erlebtes, Trigger entwickelt haben. Andere sind vielleicht Tagsüber die selbstsicheren, starken Personen die andere kommandieren/erniedrigen können. Vielleicht suchen diese sich den Ausgleich. Allerdings finde ich diese Vermutung eher klischeehaft.

Wenn ich hier an deinen Blog denke, vielleicht in einer Teilaussage, die du (sinngemäß bezüglich BDSM) geschrieben hattest: Das Wissen, loslassen zu können und am Ende wieder aufgefangen zu werden.


Puh… Das kommt darauf an. Wenn man dazu gebracht wird, wie ein Hund aus einer Schüssel zu essen, ist das ganz klar die Dehumanisierung. Dass man nicht mehr als Mensch betrachtet wird, sondern als etwas „dadrunter“.. das fehlende oberste Menschenrecht (die Würde des Menschen)..

Zum anderen Beispiel: wenn einem unkontrolliert Sabber aus dem Mund läuft, ist das etwas was gegen die gesellschaftliche Konvention ist. Es ist nichts, was „man macht“. Man hat also gelernt, dass dieses Verhalten falsch ist und schämt sich dafür.

Ich glaube Scham ist bei beiden Dingen das Stichwort. Ich kann nur leider nicht sagen, warum Scham so sexuell erregend ist.


Ich glaube, ein Teil davon ist das Ausleben von „schmutzigen Fantasien“ – Dinge, die man sich im Alltag niemals gefallen lassen würde, denen man sich aber hingeben kann, weil da die Sicherheit ist (hoffentlich!), dass beide/alle Beteiligten das einander ohne das Einverständnis nicht antun würden.

Wer z.B. Der Meinung ist, er müsse mich im „echten Leben“ erniedrigen, wird niemals die Chance kriegen, es in einem sexuellen Kontext zu tun.

Und der andere Teil davon ist, dass ich im echten Leben ein eher dominanter Typ bin und ich es unheimlich genieße, wenn mich jemand sexuell unterwirft.

Wenn er mich dazu bringt zu betteln, statt mir zu nehmen, worauf ich Lust habe, dann törnt mich das ziemlich an. Erniedrigung kann da ein großer Teil von sein.


Stell dir vor, du würdest die von dir beschriebene Situation aus Frage 1 (Frage 2) als Außenstehende/r beobachten: was würdest du den Beteiligten gern sagen bzw. die Beteiligten fragen, wenn du könntest?

Ich würde mir sagen: „lass dich nicht so behandeln!“ Und der anderen: „was fällt dir ein?? Wie behandelst du sie?? Zeig ihr doch wie sie es besser machen kann.“


Die Frage an meinen Chef wäre ob er das so in seinen Lehrgängen über Personalführung so gelernt hat. Jemanden zu stigmatisieren sollte ein rotes Tuchsein und das in jeder Situation.
Die Frage an meine Kollegen wäre ähnlich. Ich würde sie fragen ob sie ihr Verhalten fair finden einem angeblich geschätzten Kollegen nicht so in den Rücken zu fallen.
Mir selber würde ich raten diese Firma zu verlassen. Dieser Führungsstil und die Folgen sind nicht zumutbar. Ich würde mir raten das zu tun was ich getan habe denn es war genau das richtige in diesem Augenblick


Fühlt ihr euch wohl in eurer Haut?


Bei vllt anderen Praktiken (Ohrfeigen, Anspucken) fragen, wie das war, die ersten Hemmungen zu überwinden….


Generell beneide ich die Menschen, die sich etwas trauen, was die meisten wohl niemals wagen werden, weil sie Angst haben vor den Konsequenzen. Mal angenommen, dass die Chemie stimmt, vielleicht würde ich gern mitmachen 😉


Die spannendste Frage. Grundsätzlich könnte ich dir nicht einmal sagen, ob ich direkt den Voyeur sein würde. Klassische Videos sind bei mir eher so ein WTF-Moment. Hier sehe ich auch weniger die klassische Erregung. Ich denke das könnte in diesem Szenario auch der Fall sein. Texte wie du Sie schreibst, oder die Gefühle beschreibst „zeigen“ einem Leien die Lust. Vielleicht, wenn die Lust in den Augen beider zu sehen ist, wäre ich Voyeur.

Zur eigentlichen Frage. Darüber habe ich lange nachgedacht. Ich glaube das, was alle, die daran keinen Spaß finden würden Fragen würden:

– Was macht daran Spaß?

– Hat man auch klassischen „Blümchensex“ und wenn nein was glauben Sie, warum es anderen gefällt?

– Switchen Sie auch (Die Bedeutung Switcher gelernt von @ophelia_BDSM ;o) )

– Wie kommt euer Umfeld damit klar, wie offen seit Ihr diesbezüglich

– ist es bei euch im Alltag mir eingebaut (bishin zum Vorspiel)


Ich würde mich selbst gerne fragen, warum ich mich nicht wehre – und mir Hörner aufsetzen, um besser mit der Situation umzugehen. Wenn ich weiß, dass es wirkich mitunter verletzend gemeint ist, nimmt mich sowas immer sehr mit.

 

 

Haben deine Erfahrungen mit BDSM deinen Umgang mit Erniedrigung/ erniedrigenden Situationen im Allgemeinen verändert?

Durch BDSM kann ich besser den Unterschied machen zwischen „positiver“ Erniedrigung und „negativer“. Ich erkenne dass man sich hingibt anstatt erniedrigt zu werden, es jederzeit einen Ausweg gibt und man nicht zu viel erlebt.


Ich denke mehr darüber nach ob die andere Person es wirklich verletzend/erniedrigend meint oder ob es nur ein Versehen war. Wo ich dann früher mein Heil in der Flucht gesucht habe gehe ich heute auf die Personen zu und frage sie direkt ob das ihre Absicht oder ein Versehen war. Die meisten von Ihnen entschuldigen sich da es meistens nicht so gemeint war wie es im ersten Augenblick den Anschein machte.


Ich habe Änderungen in meinem Leben erlebt, auch Änderungen was meinen Umgang mit Erniedrigungen (oder was ich im „realen“ als Erniedrigung empfunden habe). Ich kann die in meiner Kindheit und Schulzeit aufgetretenen Ereignisse vergessen und ignorieren und das ohne daß ich Probleme damit habe. Ich habe abgeschlossen mit diesen Themen was das „reale“ oder „private“ angeht. Es ist dort kein Bestandteil mehr. Daran ist sicher der Umgang mit den Situationen im „Spiel“ schuld, aber auch die Tatsache daß ich mir im „privaten“ andere Prioritäten gesetzt habe, dem Beruf viel Raum gebe und mir wenig Raum gebe für private Kontakte.


Es gibt nicht viele Situationen, die ich klar als erniedrigend bezeichnen würde. Manchmal ist mir etwas peinlich, aber das ist dann keine Erniedrigung in meinen Augen. Schon in der Schule wurde ich in einige Situationen geworfen, mich dann aber zum Affen gemacht und so dafür gesorgt, dass der Eindruck entsteht, dass mir das nichts ausmacht. Erniedrigung kommt ja eigentlich immer nur durch das Verhalten anderer zustande.

Wenn ich alleine auf dem Boden bin und aus einer Schüssel esse, gibt es niemanden, der das bemerken könnte. Wenn jemand dabei ist, wird es erniedrigend (durch Kommentare, Blicke whatever). Wenn ich mir etwas zusammenlüge („das ist angenehm so“, „Studien haben belegt, dass…“, etc) wird der Fokus darauf gelenkt und die Situation ist nicht mehr so erniedrigend.

Welche Schwierigkeiten könnten dich erwarten, wenn du selbst tatsächlich in der von dir beschriebenen Situation wärst?

Das es mir schwer fallen könnte zu akzeptieren, dass nur ich nackt bin, dass ich ihn dann auch noch bedienen soll und er mich durch den Schlag vor sich auf den Boden (in den Dreck) zwingt. Ich kann mir vorstellen, dass ich da wohl beim ersten Mal etwas empört wäre.


 So „klassische“ Formen wie Anspucken bräuchten wohl Überwindung meinerseits. Und das wissen, dass die Dame es erregt. […] Die klassischen Hemmungen der Erziehung zum absoluten „das tut man nicht“ – und selbstzweifel, ob ich das gut mache!


Die Schwierigkeit ist erst einmal die passenden Menschen dafür zu finden. Abgesehen von Äußerlichkeiten ist es wohl sehr selten, dass die Chemie auf beiden Seiten stimmt. Ich muß jemanden zu 100% vertrauen, um so etwas machen zu können. Mal abgesehen, dass es safe ist und natürlich weiß man nie, ob es wirklich so toll ist, wie in der Fantasie.


 

Gibt es für dich eine Grenze – eine Erniedrigung, die du aktiv nicht ausführen würdest, obwohl gewünscht? Falls ja: Warum? (Frage an eine dominante Frau)

Definitiv ja. Im Joyclub lese ich häufig den Satz: „Alles, was in die Toilette gehört, ist für mich/uns ein No-go.“ Das kann ich für mich nicht bestätigen. Ich experimentiere gern und schränke mich daher nicht ein. Natursektspiele zum Beispiel waren früher für mich undenkbar, jetzt habe ich richtig Spaß daran – wenn mein Gegenüber Spaß daran hat. Ich erwähnte ja bereits, dass ich diesen Bruch der Konventionen liebe und daher finde ich es spannend, mit solchen anerzogenen No-gos zu spielen. Mein Leitsatz: Tabu ist nichts, solange es beiden gefällt. Wenn mein Gegenüber eine meiner Vorlieben nicht teilt, ist das okay und es wird nicht gemacht. Da wird nicht diskutiert. Ich habe allerdings meine ganz persönliche Liste der No-gos: E-Stim, Blut und Nadeln, Kaviar. Das hat einfach die Gründe, dass ich Kaviarspiele absolut nicht erotisch empfinde und es meine Erregung dämpfen würde und dass ich mich in den anderen Bereichen zu wenig auskenne, um mich da auf der dominanten Seite sicher zu fühlen. Mir fehlt schlicht die benötigte Kenntnis, daher habe ich großen Respekt davor. Bevor ich jemanden ernsthaft verletze, lasse ich die Finger davon. Als Dom sehe ich es als meine Pflicht an, die Gesundheit meines Bottoms zu gewährleisten und zu wahren.

Hast du den Eindruck, dass Männer anders erniedrigt werden wollen als Frauen? Wenn ja: inwiefern? (Frage an eine dominante Frau)

Ja, den habe ich durchaus. Da ich selbst als Femdom häufiger mit devoten Männern zu tun habe, als Femsub aber auch die devote weibliche Seite kenne, kann ich das so sagen: Ja, ganz klar. Der Grund dafür liegt meiner Ansicht nach darin, dass der gesellschaftliche Druck auf Männer unfassbar hoch ist. Durch die jahrelange unterdrückte Stellung der Frauen ist es gesellschaftlich noch immer lieber gesehen, wenn Frauen devot sind als ein devoter Mann. Männer werden das starke Geschlecht genannt, sie müssen führen, leiten, ernähren. Das hat sich in den Köpfen leider noch nicht geändert. Da könnte ich als Feministin stundenlang drüber referieren, aber weiter im Text. Wenn man Erniedrigung als einen bewussten Bruch der Konventionen definiert, wird schnell klar, warum das für Männer anders sein MUSS als für Frauen. Wenn eine Frau eine andere Frau küsst, wird das als erotisch empfunden. Wenn ein Mann einen anderen nur umarmt, wird er schief angesehen. Nicht umsonst gibt es den Begriff „Forced Bi“ hauptsächlich im männlichen Bereich. Die Überwindung und damit die Erniedrigung ist deutlich größer. Trägt eine Frau eine „Boyfriend-Jeans“ oder einen übergroßen Hoodie, sagt niemand etwas. Hast du aber einmal den Begriff der „Girlfriend-Hose“ gehört oder einen Mann z.B. ein Croptop kaufen sehen? Das ist keine Gleichberechtigung, der Druck ist riesig. Daher empfinden es Männer zum Beispiel häufig als Erniedrigung, wenn sie bspw. einen String tragen sollen. Eine Frau würde eine Boxershorts eher kalt lassen (ist bequem, mehr nicht). Das sind nur einige wenige Beispiele, aber ich denke, sie genügen, um zu zeigen, dass die Erniedrigung für beide Geschlechter häufig anders aussieht.

 

Was ist deiner Meinung/Erfahrung nach der häufigste Grund, weshalb Erniedrigungs-Spiele im BDSM schiefgehen und wie kann man das vermeiden?

Aus persönlicher Erfahrung hat das bei uns oft etwas mit den persönlichen Grenzen und Erfahrungen zu tun. Selbst im besten Fall, bei dem man anscheinend alles geklärt zu haben scheint, tragen wir unbewusst viel Ballast mit uns rum. Man kennt nie alle Geschichten aus der Vergangenheit seines Gegenübers und manchmal bricht etwas aus, das man eigentlich tief begraben hatte.

Das kann ein Wort sein oder auch eine bestimmte Tonart, die man anschlägt – da ist so vieles möglich. Da bei der Erniedrigung vieles mehr oder weniger in der Psyche abläuft kann gerade da viel hochkommen. Da ist dann Fingerspitzengefühl gefragt. Pause machen, in die Arme nehmen (sofern gewünscht), darüber reden und das Wohl über alles andere stellen.

Die Leute, die miteinander spielen müssen auch Verantwortung für den anderen tragen.

 

Stell dir zwei BDSM-Anfänger vor, die die von dir in Frage 2 beschriebene Situation ausprobieren wollen – was würdest du ihnen sagen/raten?

Geht verantwortungsvoll mit euch um. Sprecht über die Dinge, die nicht gehen und vor denen ihr Angst habt. Baut langsam Vertrauen auf. Die/der Dom/me muss wissen, wenn der Sub mit etwas nicht umgehen kann. Tastet euch immer weiter, lieber einen Schritt zu langsam als direkt 100%. Wenn ihr Kinky-Freunde habt und auch eine Party organisieren könnt, weiht sie ein und probiert ein paar Sachen aus. Solltet ihr keine Kinky-Freunde haben, auch wieder Baby-Schritte. Alles abhängig von den Wünschen auf beiden Seiten. Mit viel Vertrauen kommen dann manchmal auch neue und extrem erscheinende Wünsche auf, damit verbunden dann auch wieder Redebedarf. Ach ja, und vergesst nicht, nicht nur der Sub überschreitet Grenzen, auch die/der Dom/me. Nachsorge ist für beide wichtig.

 


Lass dich nicht unter kriegen. Lerne deine Stärken kennen und nutze diese. Du wirst Menschen finden die dir gut tun, es werden dir Menschen die Zuneigung geben die du brauchst. Glaube an dich und deine eigene Stärke.

 




 

Das, meine Lieben, waren Einblicke in die Köpfe anderer. Warum ist das wichtig? Warum ist dieser konfus zusammengeflickte Beitrag hier genau so wichtig wie allen da draußen zu zeigen, wie erregend eine gut geschriebene BDSM-Story zu diesem Thema sein kann? Ganz einfach: Wenn wir wollen, dass wir alle einander respektieren und jeder den anderen leben lässt, dann müssen wir uns verstehen. Wir verstehen den anderen aber nur, wenn wir miteinander reden. Wenn wir Meinungen austauschen und über Dinge sprechen. Selten jedoch plaudern wir aus dem Nähkästchen über Dinge, die für den Großteil unserer Gesellschaft nicht akzeptabel sind.

Aber genau das führt zum Ziel:

Fragen stellen und über die Antworten reden. 

Gedanken anderer ernstnehmen und respektieren.

Einblicke – in Gedankenwelten jener Menschen,
deren Meinungen sich von der unseren unterscheiden.

 

Ich habe für euch Fragen gestellt. Und ich habe euch die Antworten weitergeleitet.
Die Rückschlüsse, die „Moral von der Geschicht“, die Interpretationen, die Arbeit…

…die dürft ihr diesmal selbst übernehmen. 😉

 

 


 

Und hier die weiteren Teilnehmer der BDSM-Blogparade und ihre Beiträge:
twitter.com/EmEmBDSM

Beitrag: https://training-of-o.de/blog/2018/10/26/smblogparade-erniedrigung/

 

https://twitter.com/Navara41956762

Beitrag: https://margauxnavara.com/sm-blogparade-erniedrigung/bdsm/

 

twitter.com/MarieMoreau1988

Beitrag: https://herzinfucked634830523.wordpress.com/2018/10/23/sm-blogparade-erniedrigung/

 

twitter.com/chocokekskrueml

Beitrag: https://vollgekruemelt.wordpress.com/2018/10/16/bdsmblogparade-erniedrigung/

 

twitter.com/TSBordeme

Beitrag: https://www.tbordeme.de/smblogparade-erniedrigung/

 

twitter.com/seitenspringen

Beitrag: https://seitenspringerin.com/2018/10/13/blogparade-erniedrige-mich-nicht/

 

twitter.com/Tarasropes

Beitrag: https://tarasropes.wordpress.com/2018/10/19/bdsmblogparade-erniedrigung/

 

twitter.com/TanjaRuss_Autor

Beitrag: https://tanjaruss.de/index.php/2018/10/05/bdsm-blogparade-erniedrigung-tanja-russ/

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