Metakonsens

Oder: Eine längst überfällige Positionierung

 

Meine Lieben,

ich beginne heute ohne sanfte Einleitung direkt mit dem Thema, um das es mir hier geht. Es ist ein Thema, über das ich längst hätte schreiben und zu dem ich mich längst offen hätte positionieren sollen. Ganz ehrlich? Ich weiß nicht, weshalb ich das bisher noch nicht getan habe, denn eigentlich ist meine Position klar, war es immer und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das ändern wird. Noch dazu halte ich das Thema für ausgesprochen diskussionswürdig, wichtig und für potentiell… nun ja, doch. Für gefährlich. Zumindest dann, wenn es falsch gehandhabt wird.
„Gefährlich“ soll hier nicht per se abschreckend wirken, sondern lediglich aufmerksam machen. Atemkontrolltechniken sind auch gefährlich, wenn man sie falsch anwendet – sehr sogar. Dennoch praktiziere ich sie aktiv und passiv und schreibe sehr positiv darüber. Aber ich sage eben auch Dinge wie: Leute, passt bitte auf, was ihr da macht.

Genau das möchte ich auch heute endlich tun, bei einem Thema, das so elementar ist, dass es zu diskutieren längst überfällig war. Weshalb ich ausgerechnet jetzt also nun doch darüber schreibe, liegt an der Tatsache, dass es kürzlich auf Twitter zu einer regen Diskussion kam, und ihr kennt mich ja:

Wenn ich etwas mache, mache ich es richtig.

Wenn ich schon darüber schreibe, dazu Stellung beziehe, dann in vollem Umfang. Dann stoße ich den Diskurs und rege zum Nachdenken an. Der Beitrag ist (für jene, die sich nur für bestimmte Teile interessieren) aufgeteilt in: 

  • Teil 1: Begriffserklärungen für die, die noch nicht wissen, worum es geht (SSC, RACK, Metakonsens)
  • Teil 2: Meine subjektive Haltung (eigene Erfahrung, nachvollziehbarer Reiz und Kritik)
  • Teil 3: Ein Mittelweg (Voraussetzungen, die nach meiner subjektiven Ansicht gegeben sein müssten für einen annehmbaren Mittelweg)

 

Seht mich an dieser Stelle nicht wie einen Wegweiser in eine bestimmte Richtung, nur weil ich meine Meinung diesmal recht deutlich formulieren werde – es gibt mehr als (m)einen Weg.
Seht mich auch nicht wie einen Leuchtturm, nur weil ich etwas leichter sichtbar, etwas präsenter bin als andere – Orientierung ist nicht alles. Irgendwann muss man sich für einen Kurs entscheiden.

Seht mich einfach als das, was ich immer schon war:

Eine junge Frau, die ihre Erfahrungen im Wunderland aufschreibt und teilt.
Die das Höllenfeuer hinter sich hat, Scheiterhäufen entfacht, Flächenbrände entzündet und überall, wo sie hier im Wunderland vorbeikommt, Fackeln aufstellt, damit jene, die noch im Dunkeln tappen, zumindest erahnen können, wo sie hintreten.

Das also ist alles an Orientierung, die ich geben kann: Das Licht einer Frau, die gern mit dem Feuer spielt. Enlightenment ist der englische Begriff für das, was Kant Aufklärung nennt: Erleuchtung. Erhellung. Licht ins Dunkel bringen. Genau das ist mein Anspruch hier. 

Für den richtigen Weg müsst ihr euch allerdings selbst entscheiden und was noch viel wichtiger ist:

Gehen, meine Lieben, müsst ihr allein.

 


Teil 1: Begriffsklärung und Fakten – SSC, RACK, Metakonsens

 

SSC

SSC ist der absolute Basis-Kodex der BDSM-Szene, übersetzt: safe, sane, consensual. Darüber möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren, weil ich das hier und auch in meinem Buch bereits ausführlich getan habe. Heute möchte ich euch Handhabungen zeigen und sie diskutieren, die über das SSC hinausgehen.

Vielleicht wundern sich einige von euch (ich weiß ja, dass sich hier viele Einsteiger und Interessierte tummeln), weil wir (insbesondere auch ich) immer von SSC sprechen und darauf hinweisen, dass dieses Grundprinzip eigentlich immer zu gelten hat. Dass das „einvernehmlich“ zu den drei Grundmauern des BDSM gehört und alles, was nicht SSC, nicht einvernehmlich ist, in die falsche Richtung geht. Nun, ganz so einfach ist es nicht immer – zumindest dann nicht, wenn man sich ein wenig tiefer ins Wunderland wagt.

Um das aber klarzustellen: Ich bin weiterhin der festen Überzeugung, dass für Einsteiger andere Regeln gelten als für Erfahrene. Dass für jene, die sich und ihre eigenen Grenzen noch nicht gut kennen, uneingeschränkt SSC gilt. Soll heißen:

Alles, was geschieht, ist abgesprochen, geschieht in sicherem Rahmen und bei absolutem, gesundem und klarem Bewusstsein aller Beteiligten und ist eben explizit einvernehmlich. 

Aber ja, in der BDSM-Szene sind unter Fortgeschrittenen auch andere Handhabungen gebräuchlich, wenn auch teilweise umstritten. Solche nämlich, die diesen Kodex ein wenig ausweiten oder ihn gar hinter sich lassen.

RACK

Fortgeschrittene, erfahrene BDSMler, die sich selbst sehr, sehr gut kennen und die meistens auch (Spiel-)Partner haben, die sie gut kennen, gehen einen Schritt weiter und halten sich an das Konzept des RACK – „risk-aware consensual kink“. Dieses Prinzip basiert ebenfalls auf der expliziten Einvernehmlichkeit (euch fällt sicher auf, dass „consensual“ das einzige Wort ist, das in beiden vorkommt), basiert jedoch auf der Annahme, dass es Praktiken gibt, die durchaus anwendbar sind, obwohl sie ein gewisses Restrisiko bergen – egal, wie gut die Sicherheitsvorkehrungen sind.

Ich selbst orientiere mich mit neuen Spielpartnern und wenn ich aktiv bzw. dominant bin (vor allem solange man noch nicht eingespielt ist) immer am SSC. Mit Pan beispielsweise (oder auch früher bei langfristigen Spielpartnerschaften) bin auch ich RACK-orientiert. Atemreduktionen beispielsweise gehören zu den Praktiken, die, sobald es über ein leichtes, eher spielerisches Drücken am Hals hinausgeht, immer ein gewisses Risiko bergen – egal, wie gut man die Technik beherrscht und wie sicher alles ist. Der menschliche Organismus birgt so viele Faktoren, die unerkannt zusammenspielen, dass es nicht möglich ist, jedes Risiko auszuschließen. Deshalb: risk-aware – man ist sich des Risikos bewusst, macht es aber dennoch.

Nun, solange es explizit einvernehmlich ist eben…

Metakonsens

Metakonsens ist unser deutscher Begriff für das, was im Englischen als CNC – „consensual non-consent“ bezeichnet wird, also direkt übersetzt so etwas wie „einvernehmlich ohne Einvernehmen“. Konkret bedeutet es, dass im Vorfeld einvernehmlich zwischen Sub und Dom ausgemacht wird, dass zukünftig allein der dominante Part die Grenzen, den Rahmen der Session, des Spiels bestimmt. Zur Klarstellung, weil ich nicht möchte, dass nun umgehend eingewendet wird, dass es „auch andere Formen gibt“:
Ja, natürlich gibt es auch hier unterschiedliche Ausprägungen und Handhabungen. Die Einen lassen ein letztes Notfall-Safeword stehen, die anderen verzichten auf alles und leben das in Form einer TPE aus („total power exchange“, bei welcher das Machtgefälle uneingeschränkt gilt, sich also beispielsweise auf Dinge wie Kontoführung, Schlafzeiten, usw. ausdehnen kann). Auch hier gibt es also individuelle Variationen, so wie fast überall im BDSM.
Der klassische Fall aber ist der, dass Sub in Dom so viel Vertrauen hat, dass er oder sie sich komplett anvertraut und bewusst auf das eigene Mitspracherecht verzichtet genauso wie auf das Safeword. Diese Spielart basiert auf dem Kick, den es auslöst, völlig fremdbestimmt zu sein, sich völlig hinzugeben, keinerlei Kontrolle und damit keinerlei Verantwortung tragen zu müssen, sich jemandem so hinzugeben, ihm so absolut vertrauen zu können, dass man ihm uneingeschränkte Kontrolle über sich erlaubt.

Beispiele für Spielarten, in denen Metakonsens zum Tragen kommt, sind (u.a.) die oben genannte TPE, inszenierte Rapeplays oder auch die „O“, die in gewissen Ausprägungen eben auf diesem Metakonsens basiert.

(Einschub: Jeder, der jetzt das Bedürfnis hat, eine ihm wichtige Form hinzuzufügen, eine Ausprägung zu ergänzen, die ich hier nicht erwähnt habe, darf das gern per Kommentar tun. Es geht mir hier lediglich darum, das Grundprinzip zu erklären.)

 


Teil 2:  #Mytwocents

 

Stellung beziehen

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich hier tatsächlich schreiben möchte, was ich davon halte – vom Metakonsens und dem Konzept dahinter. Meine Meinung ist fundiert und für mich klar, ich habe sie schon lange genug, um mir dahingehend sicher zu sein. Ich habe meine eigenen, wenn auch eingeschränkten Erfahrungen gemacht, zudem mit genug Menschen gesprochen, die danach leben/spielen, um für mich zu wissen, dass ich beide Seiten betrachtet und mir kein einseitiges Bild gemacht habe. Und ich habe oft und eingehend genug darüber nachgedacht, um zu wissen, dass ich es mir nicht leicht gemacht habe mit dieser Haltung.
All diese Dinge nehme ich nun als Basis dafür, mich an dieser Stelle klar zu positionieren. Manche von euch werden sich wohl fragen, weshalb ich mir darüber überhaupt Gedanken mache – ist doch mein Blog und einfach meine Meinung. Stimmt schon, aber ich sehe die Komplexität hinter diesem speziellen Punkt und ich weiß, welche Reaktionen ich ernten werde, wenn ich äußere, was ich gern sagen würde und es nun auch werde:

Ich halte Metakonsens und die darauf basierenden Spielarten für mindestens bedenklich bis fragwürdig, definitiv riskant und in sehr vielen Fällen für gefährlich.

Bevor jetzt einige von euch empört schnauben, lest den Beitrag erstmal bis zum Ende – dann dürft ihr schimpfen ;).

 

Kinkshaming

„Kinkshaming“ ist ein neuer, moderner Begriff für etwas, das es schon lange gibt – vermutlich schon so lange wie Menschen Sex haben, der nicht ausschließlich dem Gattungserhalt dient, sondern auch der Lust. Denn irgendjemanden gab es immer schon, den irgendetwas erregt hat, das von der Norm abweicht. Heute, im 21. Jahrhundert, reden wir verhältnismäßig offen über BDSM und Sadomasochismus – über Dinge, die von der Norm abweichen und von vielen damit nicht verstanden werden.

Genau dieser Punkt ist auch die Antwort auf meine eingangs gestellte, ursprünglich rhetorische Frage, weshalb ich nicht längst etwas zu diesem Thema gesagt habe:

Weil mir bewusst ist, dass man sich immer auf ausgesprochen dünnem Eis bewegt, wenn man gar nicht unbedingt schlecht, sondern auch nur kritisch über den Kink, die Sexualität, die Vorlieben anderer Menschen spricht.

Und das Ding ist: Ich verstehe das!

Ich weiß leider nur zu allzu gut, wie es sich anfühlen kann, wenn man für die eigene Sexualität, für das, was einen großen Teil des eigenen Selbst ausmacht, verurteilt wird. Wenn einem nicht nur mit Unverständnis begegnet wird, sondern mit Herablassung, Verachtung, Empörung oder erniedrigenden Aussagen. Ich verstehe es besser als jeder andere, wenn man sich irgendwann eine Art Stachelpanzer zulegt. Wenn man die Schnauze voll davon hat, dass Menschen die eigenen Vorlieben, das eigene, innerste Wesen kritisieren, mit Unverständnis und Missmut beäugen, nur weil sie es nicht verstehen. Es fühlt sich herabwürdigend an. Als sei man ein Aussätziger und hätte es sich selbst nur noch nicht eingestanden.

Das – und das will ich betonen – ist das Letzte, was ich mit diesem Beitrag erreichen möchte. Niemand, der selbstbestimmt in welcher Form auch immer die eigene Sexualität, das eigene Wesen auslebt, ohne dabei jemandem zu schaden, soll sich von meinen Worten, meiner Meinung angegriffen fühlen.

ABER:

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Diskurs, die konstruktive Diskussion die Basis der Toleranz ist. Wenn uneingeschränkte Rücksichtnahme auf Kinks und die unreflektierte Absicht, niemanden vor den Kopf zu stoßen, darin münden, dass man nicht mehr kritisch diskutieren darf, dann enden wir in einem kollektiven Schweigen und verhindern jede Möglichkeit der Aufklärung. 

Nur wenn offen über etwas gesprochen wird, können sich andere, Einsteiger und Interessierte, überhaupt mit dem Thema auseinandersetzen. Können sie überhaupt herausfinden, was ihrem eigenen Weg entspricht und was nicht. Können sie Risiken abwägen und sich bewusst und aufgeklärt entscheiden, ob sie sich dennoch darauf einlassen. 

 

Der nachvollziehbare Reiz 

Kontrollverlust ist eine ausgesprochen intensive Sache, das kann ich aus Erfahrung bestätigen. Und ja, ich verstehe den Reiz an der Vorstellung, diesen Kontrollverlust dauerhaft zu erfahren. Die Erleichterung beim Gedanken daran, nicht mehr selbst entscheiden zu müssen. Es geht um das Fallenlassen, die Leichtigkeit, die dahintersteckt. Das Leben ist hart und schwierig – die Vorstellung, jemanden zu haben, der einen in den Arm nimmt, sich kümmert, einem Entscheidungen abnimmt und einen führt, der die Verantwortung übernimmt, ist nicht nur reizvoll, sondern auf vielen, tiefgreifenden Ebenen befreiend.

Jemandem zu gehören ist ein zweiter Aspekt, den viele in diesem Zusammenhang anführen: Die Vorstellung, ein Mensch hat so viel Macht über mich, dass er sogar über meine Grenzen hinweg über mich bestimmen darf, ist zugleich ein Zeichen dafür, wie sehr ich ihm gehöre. Und dieses „jemandem gehören“ steht bei den meisten in Verbindung mit „er passt auf mich auf“, „ich fühle mich geborgen“, „ich bin beschützt“.

Die Vorstellung einer funktionierenden TPE (teilweise auch 24/7 oder die O) tendiert in genau diese Richtung, sie bietet einen Rahmen, der so sicher ist, so gefestigt, dass man das Gefühl bekommt, vor der Welt geschützt zu sein. Diesen einen Menschen gefunden zu haben, der einen so annimmt, wie man ist. Auf einen aufpasst, einen führt. Ein wenig, als dürfte man wieder die Rolle des Kindes einnehmen: Natürlich wird man bei Fehlverhalten bestraft. Natürlich hat man weniger Freiheiten. Aber wie erleichternd, wie befreiend ist die Vorstellung, wieder „Kind“ sein zu dürfen – nicht mehr diese Verantwortung tragen zu müssen, die man als Erwachsener ständig auf den eigenen Schultern spürt?

Fremdbenutzung beispielsweise im Rahmen einer O birgt zudem noch den Aspekt des Dienens, der Selbstaufgabe. Dieser Gedanke, der eigene Herr hat so viel Macht über einen, dass er einen sogar anderen Männern zur Verfügung stellen kann, ist Erregung pur. Es ist verrucht, dunkel, ungewöhnlich, obszön. Die Fantasie des „zur Verfügung stehen“/ „benutzt werden“ und damit wieder das „jemandem gehören“. Es ist ein Kick, keine Frage.

Ein Rapeplay (also ein Vergewaltigungsszenario), wenn es realistisch inszeniert ist, hat nochmal eine völlig andere Dimension, die einen gänzlich anderen Kick birgt: Angst.
Niemand versteht das Adrenalin, den rauschartigen Kick hinter der Angst besser als ich. Wer mich hier schon länger liest, weiß von meiner früheren Angststörung und meinen Wege durch sie hindurch – und genau das meine ich: hindurch. Nicht daran vorbei. Ich kann die Situationen nicht mehr zählen, in denen ich mich bewusst Ängsten gestellt habe, um sie zu überwinden und wenn all diese Situationen eine Sache gemeinsam hatten, dann war es Adrenalin. Und was Adrenalin mit Körper und Geist macht, muss ich den wenigsten hier erklären. Dass das Spiel mit der Angst in Kombination mit Sex, mit dem Benutztwerden, ein überdurchschnittlich krasser Kick sein kann, kann ich besser nachvollziehen als die meisten.

Ihr seht also: Ich verstehe den Reiz! Den erregenden Gedanken dahinter, die Sehnsucht nach gewissen Gefühlen. Es gibt aber eine ganz entscheidende Sache, die meine Haltung dazu trägt. Wer mich kennt und liest, kann sich die Puzzlestücke selbst zusammenreimen. Dem Rest verrate ich es:

Ich halte (in Bezug auf alle Bereiche des Lebens) nichts von Extremen. 

Wenn ich etwas wirklich mag, will ich mehr davon – Schokolade zum Beispiel. Aber wenn ich dazu gezwungen werde, zum Frühstück, Mittag- und Abendessen ausschließlich Schokolade zu essen, weiß ich, wie ich nach zwei Tagen darauf reagiere.

 

Über Gefahren und Risiken: Subjektive Kritik

Ich versuche das mal eins nach dem anderen aufzuarbeiten, damit eine gewisse Übersicht bestehen bleibt.

  1. Der absehbare Rausch: Rapeplay

Das Rapeplay ist in meinen Augen noch die am ehesten vertretbare Form des Metakonsens. Zumindest kann ich ihr am ehesten meinen Segen geben und das aus einem einfachen Grund: Sie hat einen Rahmen. 
Die extremste Form des Rapeplays, von der ich hörte, war etwa Folgende: Eine Frau spricht sich mit einem Mann ab, der das organisiert. Der Mann hat zwei Freunde, die involviert sind, bei dem Gespräch aber nicht dabei. Die Frau berichtet ihm von einem Zeit/Ort-Rhythmus, den sie verfolgt, damit er beispielsweise weiß, dass sie Montag bis Freitag um 18 Uhr immer eine bestimmte Straße entlangläuft. Innerhalb von 3 Wochen wusste sie nicht, wann es geschehen würde. Als es dann geschah, wurde sie von 3 Männern überwältigt, in eine ihr fremde Wohnung gebracht und dort von allen „vergewaltigt“. Ich setze das natürlich in Anführungszeichen, immerhin war es inszeniert. Aber es gab kein Safeword, kein „Exit“, keine Aufsicht außer den „anleitenden“ Mann. Ich weiß natürlich bis heute nicht, ob es tatsächlich kein Safeword gab – ich war nicht dabei. Aber das war/wäre die extremste Form. Metakonsens ist hier klar erkennbar, weil es eben darum geht, dass per definitionem Dinge getan werden, die nicht gewollt sind – safeword hin oder her – und das zuvor abgesegnet wurde.

Für mich persönlich wäre das ein Alptraum und ich bin mir nicht sicher, ob sich jede, die dem zustimmt, wirklich sicher ist, worauf sie sich einlässt. Aber schlussendlich ist es ein Rahmen, den ich verstehen kann. Der Kick ist sicherlich heftig und wer sich selbst so gut einschätzen kann, dass er weiß, er trägt kein (unbewusstes?) Trauma davon – okay. In meinen Augen natürlich ausschließlich etwas für Fortgeschrittene und Menschen, die ihre eigenen Grenzen einschätzen können – und das ist nicht die Mehrheit.

Das Rapeplay ist für mich ein wenig wie Fallschirmspringen: Man sucht den absoluten Adrenalinrausch. Man weiß, wenn man einmal gesprungen ist, gibt es einfach kein Zurück – egal, wie panisch man ist. Vielleicht hat man die eigene Höhenangst unterschätzt, vielleicht will man plötzlich nicht mehr und vielleicht traut man sich danach auf keinen Balkon mehr, weil es eben doch unerwartet prägt. Aber irgendwann ist man am Boden und es war eine einmalige, abgeschlossene Erfahrung mit klarem Rahmen.

2. Grenzenlos: BDSM als Lebensstil

Total Power Exchange ist für mich quasi das Extrem in die andere Richtung. Nicht entgegengesetzt, sondern eher… horizontal statt vertikal. Wenn das Rapeplay ein Adrenalinrausch erster Klasse ist, bewegt es sich dafür in absolut abgestecktem Rahmen. Dahingegen sind TPE/24/7 und teilweise auch die O kein Rausch, sondern ein ständiger und steter Zustand, der aber dafür keinen Rahmen hat, keine klar abgesteckte Grenze, keinen Zeitpunkt, an dem sich das Machtgefälle auflöst.

Sobald das eintritt, sobald es keinen Zeitpunkt gibt, an dem das Spiel (das es in meinen Augen eigentlich immer ist bzw. sein sollte) auf allen Ebenen beendet ist, kippt BDSM in eine andere Richtung, die mit sexuellem Kink nicht mehr zwingend etwas zu tun hat. Und genau an dieser Stelle tut sich für mich eine gänzlich neue Fragestellung auf, eine neue Dimension des gesamten Diskurses – aber, meine Lieben, dieses Thema will ich mir für einen anderen (den nächsten?) Beitrag aufsparen, in dem ich ein ebenso kontroverses Thema ansprechen möchte. Ihr dürft gespannt sein. 😉 Es geht in die thematische Richtung von „Bis wohin ist BDSM noch BDSM und was ist es, wenn BDSM mit Sex/Erregung/Lust nichts mehr zu tun hat?“ (provokant gefragt). In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf den Aspekt des „jemandem gehören“ eingehen, den ich für grundlegend in vielen dieser Beziehungsformen halte und von dem ich glaube, man muss ihn differenziert und mit Vorsicht betrachten. Aber dazu eben an anderer Stelle mehr.

3. Metakonsens als Joker

Ich sehe auf Twitter und im real life eine starke Tendenz dahingehend, dass es eher junge, eher unerfahrene Menschen sind, die sich schneller auf den Metakonsens einlassen – teilweise nicht einmal bewusst. Ob das nun der Weg zur O ist, die Vorstellung einer TPE, einer 24/7-D/S-Beziehung oder einfach nur dieses grundlegende „Entscheide du das!“, wenn eine Session ansteht. Interessant ist hierbei, dass ich aus eigener Erfahrung spreche:
Mein erster dominanter Mann (der Ire, über den ich hier nie im Detail geschrieben habe und der meine persönliche missbräuchliche Einstiegserfahrung war) hat in mir genau das hervorgerufen – dieses „mach du!“.

Ich war am Anfang, hatte keine Ahnung von gar nichts und wollte mich ausprobieren. Ich wusste nicht, was ich wollte, wo meine Grenzen liegen und wie man das herausfindet. Ich wusste ja nicht einmal, was ich denn wollen könnte – weil ich nicht wusste, was es denn alles gab.
Aus reiner Ermangelung einer Antwort auf die Frage „Was möchtest du?“, kam also die ausweichende Antwort: „Mach einfach mal“.

Fakt ist: Ich habe geschummelt.

Im Nachhinein, Jahre später und um harte Lektionen weiser, kann ich sagen: Ich hätte gern geantwortet. Ich hätte gern detailliert gesagt, was ich möchte, aber ich wusste es nicht. Und die Beschäftigung mit der Frage, was ich eigentlich möchte, war so schwierig, so komplex, so einnehmend, hat mich so überfordert, dass mir die Vorstellung, jemand nimmt mir all das einfach ab, so leicht dagegen vorkam. So einfach. Noch dazu war da jemand, der Erfahrung hatte, also bestimmt auch wissen würde, was so allgemein erregend war und worauf andere Frauen in diesem für mich neuen Bereich so standen.

Das, was sich für mich in diesem Moment wie ein Joker anfühlte, war in Wahrheit einfaches Schummeln: Ich drückte mich um das Ziehen einer Karte und das Legen einer anderen. Stattdessen setzte ich mich neben einen anderen Spieler, schaute ihm ein wenig in die Karten und ließ ihn in meine sehen, damit er mir bei jedem Zug sagen konnte, was ich nun tun sollte. Nicht, dass ich etwas anderes hätte tun können als seinen Anweisungen zu folgen, immerhin kannte ich die Regeln des Spiels nicht einmal so wirklich. Ich tat als würde ich „mitspielen“, wenn ich in Wahrheit einen anderen alle Entscheidungen treffen ließ.
Das Ding war: Mit jeder Spielrunde wurde ich aufmerksamer, beobachtete und lernte dabei. Erkannte Fehler von anderern Spielern und lernte schlicht und ergreifend die Regeln des Spiels. Und wer die Regeln kennt, der lässt sich nicht mehr in die Karten schauen, sondern möchte das eigene Können auf die Probe stellen und sehen, ob er eine Chance hat zu gewinnen.

Und zwar aus eigener Kraft.

Ich will nicht von mir auf andere schließen, möchte aber zum Nachdenken anregen wenn ich folgende subjektive Erfahrung einfach mal in den Raum stelle:

Je unsicherer ich war, desto mehr hatte ich das Bedürfnis, jemandem die Führung zu übergeben.
Je mehr ich herausfand, was ich eigentlich will, desto klarer wurden meine Ansagen.

 

4. Rechtliche und andere Grauzonen

Ich will das Fass „Was ist noch BDSM und was nicht mehr?“ nicht aufmachen. Ich glaube, es ist ein Fass ohne Boden, weil sexuelle Vorlieben so individuell, so unterschiedlich, so ungewöhnlich sein können, dass es hier fast keine Möglichkeit gibt, Grenzen zu ziehen. Der Grauzonen-Bereich ist im BDSM riesig – das ist Vor- und Nachteil. Einerseits haben wir alle eine enorme Freiheit, dürfen den Freak in uns von der Leine lassen (oder eben anleinen – je nach dem) und sein, wie wir eben sind, inklusive unserer dunkelsten Fantasien. Andererseits muss man doch irgendwo Grenzen ziehen.

Oder?

Ich gehöre zur Fraktion „Ja – man muss Grenzen ziehen“. Nur wo und nach welchen Kriterien? Diese Frage wäre ein eigener Beitrag – ich möchte hier beim Metakonsens bleiben, der hier eine entscheidende Rolle spielt.

Metakonsens birgt in meinen Augen die nicht zu unterschätzende Gefahr, dass er eine sexuelle Spielart, die dem Lustgewinn dienen sollte, sehr schnell in einen auch rechtlichen Graubereich hebt und damit die meisten Sicherheitsnetze außer Kraft setzt. Meine Erfahrungen, die Berichte, die mich erreichen und die Begleitung, die ich bereits geleistet habe im Bereich Missbrauch im BDSM sind zu zahlreich, zu umfangreich, zu erschreckend, als dass ich hier die andere Seite vertreten könnte. Mein Prinzip ist eben das „Vernünftig Unvernünftig“ – crazy stuff machen, aber in einem Rahmen, der gewisse Sicherheitsaspekte berücksichtigt.
Sich vollumfänglich einem anderen Menschen anzuvertrauen ist in meinen Augen außerhalb dieses Rahmens. Kein Mensch kann die absolute Absicherung leisten, eine völlige Sicherheit garantieren. Niemand kennt mich so gut wie ich mich selbst – alles andere halte ich entweder für eine Illusion oder für ungesund. Niemand weiß rund um die Uhr all meine Gedanken, Ängsten und Sorgen – außer mir selbst.

Kein Exit zu haben, kein Safeword zu wissen, keinen Notausgang offen zu lassen, halte ich für die Überschreitung eben dieser letzten Grenze, die für mich persönlich nötig ist, um mich fallen zu lassen und ich zudem bei vielen jener Menschen vermisst habe, die ich jetzt auf ganz anderen Wegen begleite, die keinen Spaß mehr machen.

Klar ist free climbing ein heftiger Kick, ein Adrenalinrausch. Aber man muss 1. absoluter Profi sein und 2. nun ja… wenn es schiefgeht, dann eben richtig.
Da bleibe ich beim Seilklettern – auch viel Adrenalin, auch viel Höhenluft. Aber ich setze nicht gleich alles aufs Spiel.

Ich weiß, was einige von euch jetzt sagen wollen:

„Ich will aber den 100%igen Adrenalinrausch!“ – übersetzt dann etwa:

 

5. Aber was ist mit dem KINK!?

Ja, der Kink… ich seufze gerade. Es ist so eine Sache mit dem Kink. Bei manchen Menschen im BDSM, online und offline, habe ich das Gefühl, der „Kink“ hat eine fast religiöse Funktion – die einer Gottheit oder einer Bibel.

Wenn ich bei manchen Menschen einwende, dass ich gewisse Sicherheitsvorkehrungen für nötig halte, dann höre ich sehr häufig das Argument: Aber dann geht der Kink verloren!

Well. Ich denke, das ist schlicht und ergreifend eine Frage der eigenen Meinung, vielleicht eine Frage der „Lager“. Ich sehe nämlich zwei davon, zumindest tendenziell. Das eine Lager vertritt die These, dass jeder BDSMler seinen Kink hat und man keinen Kink verurteilen oder verschmähen darf und dass der Kink in gewisser Weise an oberster Stelle steht. Dieses Lager vertritt dieses „Solange du einen anderen findest, der mitmacht, ist es okay.“

Das andere Lager (okay, ich spreche jetzt wieder explizit von mir) sieht den Kink eher als… Mittel zum Zweck. Ketzerisch, nicht wahr?
Ich sehe den Kink (also im Grunde BDSM an und für sich) als einen Weg, nicht als das Ziel. Das Ziel ist in meinen Augen irgendeine Art von Glücksgefühl – das ist entweder ein Orgasmus, eine intime Verbindung zwischen zwei Menschen, eine positive Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit oder was auch immer. In diesem, meinem Verständnis vom „Kink als Weg“, unterliegt eben dieser Kink gewissen Regeln, die schlicht und ergreifend eingehalten werden müssen, um zu garantieren, dass ich nicht unterwegs auf die Fresse falle, mir beide Beine breche oder siebzehn Mal im Kreis laufe, ohne je am Ziel anzukommen.

Und genau dieser Punkt soll meine Überleitung zum nächsten Teil werden. Nämlich dem Teil, der zu diesem Beitrag hier geführt hat, der nun zwar schon wieder recht lang ist und von dem ich dennoch das Gefühl habe, nicht alles gesagt zu haben – ist eben ein wirklich komplexes Thema. Jedenfalls war das einer der Knackpunkte in der kürzlichen Twitter-Debatte um das Thema „Metakonsens als Dienstleistung„. Denn als ich und @mariemoreau1988 gewisse Einwände vorbrachten, war ein tragendes Argument eben dieses – sinngemäß: 

„Wenn all diese von euch geforderten Sicherheitvorkehrungen beachtet werden, geht der Kink verloren.“

Ich denke, die oder zumindest eine von mehreren sehr grundlegenden Fragen ist genau diese:

Steht der Kink über allem? Oder anders:

 

Ist es gerechtfertigt, auf grundlegende Sicherheitsvorkehrungen zu verzichten, um den Kink (BDSM, den Rausch, die Erregung, was auch immer es ist) zu gewährleisten?

 


 

Teil 3: Ein Mittelweg?

 

Mindestvoraussetzungen

Es dürfte nach diesen meinen Zeilen offensichtlich sein, dass ich kein Fan bin vom Metakonsens als solchem. Dennoch liegt mir natürlich nichts ferner, als Dinge pauschal zu verurteilen, nur weil ich selbst kein Fan von ihnen bin. Alles, was ich bisher also geschrieben habe, steht in einer sehr großen Relation. Denn selbstredend kann es auch metakonsensuelle Konstellationen geben, die ich mir zwar für mich nicht vorstellen kann, die ich aber auch nicht grundlegend infrage stellen möchte. Um das zu erreichen, muss allerdings (in meinen Augen) sehr viel gegeben sein. Also… sehr viel. Okay, es müsste ein Sechser, oder mindestens ein Fünfer im Lotto sein.

Ein Beispiel hierfür ist die Beschreibung einer Frau, die auf ihrem Blog aus eigener Erfahrung spricht.  Dieser Auszug ist für mich eine Variante, die für mich zwar nicht infrage käme, hinter der ich aber gewisse Grundmauern erkenne, die mir sonst häufig fehlen. Aspekte, die ich für die absolute Voraussetzung für einen zumindest denkbaren Metakonsens halte, sind folgende: 

  • Alle am Metakonsens Beteiligten sind erfahrene, fortgeschrittene BDSMler, die die eigenen Grenzen, Fähigkeiten, Trigger ausgesprochen gut kennen und den eigenen Umgang mit/ die Reaktion auf Praktiken einschätzen können (meiner Erfahrung nach sind allein damit die allermeisten bereits aus dem Rennen).
  • Der Metakonsens ist nicht Teil einer einmaligen Session zwischen Beteiligten, die sich nicht gut kennen, oder eines Einstiegs, sondern basiert auf einer länger bestehenden, fundierten und eingespielten Konstellation. 
  • Ein letzter Notausgang sollte in meinen Augen immer gegeben sein, ein letztes Safeword, die Möglichkeit, einen Notfall, einen spontanen Abbruch zu kommunizieren – egal ob durch Safeword oder durch das Wissen, dass ich meinem Gegenüber in die Augen schauen kann und sagen „ich kann heute XY wirklich nicht“ (ich glaube, für viele ist das dieses implizite Vertrauen, um das es beim Metakonsens ja geht. Wenn dieses Wissen 100% besteht, ist ja auch das eine Art „Notausgang“.
  • Es muss ein zeitlicher Endpunkt vorhanden sein. Metakonsens kann ich persönlich nur dann (wenn überhaupt) vertreten, wenn er im Rahmen einer abgesteckten Session geschieht – wenn ich sicher sein kann, dass der Verzicht auf das Mitspracherecht nur für eine Weile gilt und ich anschließend wieder der selbstbestimmte, mündige Mensch bin, der ich ja tatsächlich auch immer bin und sein sollte. Konstellationen wie TPEs halt ich je nach Ausprägung für mindestens bedenklich oder fragwürdig bis hin zu gefährlich und ungesund.
  • Zumindest das „Meta“ muss explizit erkennbar sein. Soll heißen: Ein bewusstes (!) Gespräch darüber muss stattgefunden haben. Wenn auch nur im Ansatz (und diese Erfahrung habe ich nicht nur einmal gemacht) erkennbar ist, dass ein Mensch aufgrund von Mangel an Sicherheit und Erfahrung in eine Metakonsens-Beziehung gedrängt wurde, manipuliert wurde, es dieser Person offensichtlich häufiger schlecht als gut geht, sie regelmäßig zu Dingen gezwungen, gedrängt, überredet wird und sie es dennoch absegnet aus einer gewissen Art der Hörigkeit heraus, weil „Dom es für mich für das Beste hält“, dann haben wir den Bereich des BDSM verlassen und befinden uns im Missbrauch. Und – auch wenn viele das nicht hören wollen – Metakonsens ist in meinen Augen ein sehr gefährlicher Weg in diese Richtung, wenn er falsch und unbedacht und von den Falschen gehandhabt wird.

 

Wenn all das gegeben ist, kann ich einen Schritt zurücktreten und zumindest Dinge sagen wie: Okay. Wäre noch immer nichts für mich. Aber wenn dabei noch immer niemand zu Schaden kommt und alle Beteiligten wissen, was sie tun und es nicht aus Erfahrungsmangel und Unwissenheit machen – gut.

 



 

Fazit und Ausblick

Haha, ich fühle mich gerade, als würde ich eine Hausarbeit an der Uni schreiben. 🙂 

Kurz als Erläuterung: Ich habe diesen Beitrag unterbrochen, weil er einfach zu lang wurde. Die Twitter-Debatte über die bezahlte Fremdbenutzung/O-Erfahrung ist bereits zu 90% verbloggt, oder besser: meine Haltung dazu und was ich gern noch hätte loswerden wollen. Ich halte das Thema für elementar wichtig und geradezu wegweisend. Der Beitrag dazu ist beinahe fertig, wird höchstwahrscheinlich morgen dann nachgereicht. Und anschließend wird es einen dritten Beitrag geben, der ebenfalls schon zur Hälfte steht, weil ich gemerkt habe, dass es viele Überschneidungen gibt und ich viele Passagen von hier in diesen dritten Beitrag verlegt habe. Es wird um die O gehen. Die O als Konzept, als BDSM-Spielart, als… was auch immer. Ich möchte ein paar Gedanken dazu loswerden, bin noch nicht ganz bei der Weisheit letztem Schluss, aber kann durchaus bereits einen ganz guten Denkanstoß geben, um eine Diskussion anzuregen. 

Denn um nichts anderes geht es mir hier und ich hoffe inständig, dass meine Worte auch nicht anders wirken. Wer jetzt ranten möchte, sich persönlich angegriffen fühlen will oder etwas ergänzen möchte: Ihr wisst, wo ihr mich findet. 

Ansonsten lest ihr vermutlich morgen von mir. 

 

gez. 

Ophelia 

 

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